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25.01.2019

Newsletter - Januar 4. KW

 

Mit 142 Millionen Passagieren im Jahr 2018 ist die Lufthansa Group die Nummer eins in Europa

·        Lufthansa Group Airlines sind bei Passagierzahlen weiter auf Rekordkurs

·        Punkt-zu-Punkt-Verkehr treibt Wachstum 

·        Sitzladefaktor von 81,4 Prozent so hoch wie nie zuvor

Insgesamt haben die Airlines der Lufthansa Group im Jahr 2018 rund 142 Millionen Fluggäste transportiert und damit einen neuen Passagierrekord erzielt. Die Auslastung der Flugzeuge war auf den mehr als 1,2 Millionen Flügen mit einem Sitzladefaktor von 81,4 Prozent so hoch wie nie zuvor.

Wachstumstreiber bei den Netzwerk-Airlines waren neben dem Hub Zürich mit einem Passagierplus von 9,5 Prozent die Hubs München und Wien mit Zuwächsen von 9,3 Prozent und 8,5 Prozent. Die Zahl der Fluggäste am Hub Frankfurt ist 2018 um 4,7 Prozent gewachsen. Auch Eurowings trug 2018 mit einem Zuwachs von 18 Prozent zum neuen Passagierrekord der Lufthansa Group bei.

Das Frachtangebot lag im Dezember um 4,7 Prozent höher als im Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer legten um 0,4 Prozent zu. Daraus ergibt sich ein um 2,8 Prozentpunkte niedriger Nutzladefaktor von 66,1 Prozent. Insgesamt lag das Frachtangebot im Jahr 2018 um 4,3 Prozent höher als im Vorjahr. Gleichzeitig konnte der Absatz in diesem Zeitraum um 0,8 Prozent gesteigert werden. Der Nutzladefaktor war mit 66,4 Prozent um 2,3 Prozentpunkte niedriger als im Jahr zuvor. 

Im Dezember 2018 haben die Airlines der Lufthansa Group rund 10 Millionen Fluggäste an Bord ihrer Flugzeuge begrüßt. Dies entspricht einer Steigerung von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die angebotenen Sitzkilometer lagen um 11 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 10,6 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 78,5 Prozent um 0,3 Prozentpunkte niedriger ausfällt als im Dezember 2017.

Quelle:
Lufthansa Group Press Release 10 January 2019

 

 

Emirates Executive

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Quelle:
Emirates Group

 

 

 

Qatar Airways Cargo Commences Transpacific Freighter Service to Guadalajara from Macau

Qatar Airways Cargo has commenced freighter services to Guadalajara, Mexico, expanding its network in the Americas region. The new destination is being served by the airline’s Boeing 777 freighter.

Guadalajara has been added as a new destination on the cargo carrier’s high demand transpacific freighter route, commencing 6 January 2019. The twice-weekly freighter departs directly from Macau to Los Angeles in North America and connects onward to Mexico City arriving in Guadalajara, before departing for Doha via Liège. Guadalajara is the capital and largest city of the Mexican State of Jalisco. It has the third-largest economy and industrial infrastructure in Mexico. Major exports on the flights consist of perishables and general cargo, while general cargo will form the majority of imports.

Qatar Airways Chief Officer Cargo, Mr. Guillaume Halleux, said: “We have had a very successful 2018. Our customers have welcomed the transpacific route, which is a faster solution over the Pacific for Asian exports destined for the Americas, and we are delighted to add Guadalajara as another stop on this route. The twice-weekly freighter offers significant capacity into and out of this destination and is an important addition to our expanding network of more than 60 freighter destinations. The launch of this freighter service to Guadalajara not only provides a consistent and reliable service, but also contributes to economic and trade growth in Mexico.”

2018 has been highly successful for Qatar Airways Cargo with cargo volumes increasing by 10 per cent in 2018 compared to 2017. Exports grew by 14 per cent and transshipments have increased by 12 per cent over the previous year. The carrier’s products have also performed exceptionally well with positive tonnage growth and the introduction of several enhancements to its products, such as the roll out of the automated mail management system across its network that greatly benefits customers of postal mail and e-commerce.

In addition to launching freighter services to Macau and commencing transpacific freighter services, the carrier added belly-hold cargo capacity to several key destinations and also received two brand new Boeing 777 freighters as part of its expansion strategy. Qatar Airways Cargo operated more than 300 charters carrying products ranging from racehorses, cattle, pharmaceuticals, perishables, garments and cars. The cargo carrier also won two prestigious industry awards in 2018, recognising its continued growth and emphasis on delivering the highest levels of service in the air cargo industry.

Quelle:
Qatar Airways Group Press Release 07 January 2019

 

 

 

Wizz Air beflügelt deutschen Markt

Drei neue Strecken ab Dortmund und Memmingen

Wizz Air, eine der am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften in Europa und die führende Low Cost Airline in Zentral- und Ost-Europa, bleibt auch in Deutschland auf der Überholspur. Mit drei neuen Strecken ab Dortmund und Memmingen beflügelt sie weiterhin den deutschen Markt.

Zwei Balkan-Hauptstädte stehen neu auf dem Wizz Air Flugplan. Zum einen Pristina, politisches und wirtschaftliches Zentrum des Kosovo. Ab 30. Oktober geht es drei Mal wöchentlich ab Memmingen, ab 15. Dezember ebenfalls drei Mal pro Woche von Dortmund nach Pristina. Ab 30. Oktober gibt es auch eine neue Nonstop-Verbindung von Dortmund nach Tirana. Die Hauptstadt Albaniens, deren Metropolregion rund 900.000 Einwohner zählt, wird drei Mal pro Woche angeflogen. Im Land gewinnt zurzeit der Tourismus zunehmend an Bedeutung, Außerdem sind die Niederlassungen zahlreicher deutscher Firmen in der Hauptstadt angesiedelt. „Unser kontinuierliches Wachstum in Deutschland unterstreicht unser Engagement im Land sowie für die Flughäfen in Dortmund und Memmingen und fördert den Tourismus in den betreffenden Ländern“, betont Andras Rado, Corporate Communications Manager von Wizz Air. Die neuen Flüge können bereits jetzt zu Preisen ab 19,99 Euro gebucht werden.

In den 14 Jahren seit ihrem Start 2004 hat Wizz Air in Deutschland mehr als 21 Millionen Passagiere befördert. Von elf deutschen Flughäfen bietet die Airline in diesem Jahr auf 87 Low Cost Strecken ein Angebot von 4,68 Millionen Plätzen. Jährlich legt Wizz Air in Deutschland um 27 Prozent zu.

Die drei neuen deutschen Strecken sind Teil einer europaweiten Offensive. Insgesamt präsentiert Wizz Air heute elf neue Verbindungen zwischen zahlreichen osteuropäischen Ländern und Flughäfen in Zentraleuropa. Damit hat die Airline in diesem Jahr bereits 125 neue Strecken mit mehr als 700 zusätzlichen Flügen pro Woche eröffnet. Das Streckennetz wächst ständig und umfasst nun 44 Länder.

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Frankfurt.

Quelle:
WIZZ AIR

 

 

 

Klamme Germania soll 40 Millionen Euro an Sohn des Firmengründers zahlen

Die Fluggesellschaft Germania steckt in Finanznöten. Nach SPIEGEL-Informationen belastet ein Rechtsstreit mit dem Sohn des Firmengründers die Suche nach einem Geldgeber zusätzlich.

Im vergangenen Jahr wurden in der Luftfahrt gleich mehrere Rekorde gebrochen, bei der Zahl der Verspätungen, Flugausfällen, aber auch bei Pleiten. Allein in Europa mussten rund ein halbes Dutzend kleinere Gesellschaften Insolvenz anmelden, darunter die skandinavische Primera Air oder die belgische VLM. Am vergangenen Dienstag sah es so aus, als würde bald eine weitere dazukommen, die Berliner Fluglinie Germania. In einer überraschenden Mitteilung kündigte Firmenchef und Alleineigentümer Karsten Balke an, "aktuell mehrere Optionen einer Finanzierung" zu prüfen, "um den kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu sichern". Im Klartext: Germania braucht Geld, und das dringend und schnell.

Inzwischen hat sich die Lage etwas entspannt. Zwei Finanzspritzen sollen bei der kränkelnden Airline eingegangen sein, gerettet ist sie damit allerdings noch nicht. Nach SPIEGEL-Informationen könnte die Suche nach einem Käufer oder langfristigen Investor durch eine ungeklärte, aber brisante Altlast deutlich erschwert werden. Die Firmenspitze streitet seit Jahren mit dem Sohn des Firmengründers Erik Bischoff, 52. Er war Ende 2015 aus einer Beteiligungsgesellschaft, welche die Flugzeuge hielt, ausgeschieden, und verlangt als Ausgleich für seine Anteile 40 Millionen Euro. Die Germania-Führung lehnt die Zahlung ab, Mitte Oktober sprach das Landgericht Cottbus Bischoff immerhin knapp zehn Millionen Euro nebst Zinsen zu.

Doch der Erbe will sich damit nicht zufriedengeben und ließ über seinen Anwalt Niklas Mirbach aus der Hamburger Kanzlei Huth Dietrich Hahn Mitte November beim Oberlandesgericht Brandenburg Berufung einlegen. Er will unter anderem Rechtsanwendungsfehler geltend machen und zeigt sich zuversichtlich, dass er für seinen Mandanten die volle Summe herausholen kann.

Quelle:
Spiegel Online 12 January 2019

 

 

 

Budapest Airport closes another record year in 2018, massive new investments on the horizon

Double-digit passenger traffic growth in 2018 resulted in approximately 14.9 million passengers in total at Budapest Airport, making the capital city airport of Hungary the fastest growing airport in the Central Eastern European region. Solid growth figures are the basis of the long-term airport development plans of Budapest Airport which envisage investment of no less than 700 million Euro into the airport infrastructure in upcoming years, including a brand new terminal building.

Budapest Airport handled 14 867 491 arriving and departing passengers in 2018, almost 1.8 million more than in 2017, representing an annual growth rate of 13.5 %. This rate of traffic development makes Budapest Airport the fastest growing airport in the Central and Eastern European region. Air traffic movements increased in 2018 by 12 % to an annual 115 028 take-offs and landings, thanks to better utilization of aircraft with higher load-factors.

Budapest Airport in 2018 offered 134 destinations (in 121 cities) in 48 countries by 45 airlines – the aviation connectivity of Hungary has never been this extensive. Last year was also unique in the sense that for the first time no less than 4 direct trans-Atlantic routes were available to passengers during the summer season with LOT Polish Airlines flying to New York and Chicago, Air Canada connecting to Toronto, and American Airlines offering daily flights to Philadelphia. While LOT continues to fly during the winter, Air Canada and American Airlines will return in the summer season of 2019 with daily flights.

Not only long-haul routes produced results exceeding expectations, but all segments of aviation performed well. Qatar Airways introduced a daily flight with a wide-body aircraft (Airbus A330) on the Doha-Budapest route, and also added two narrow-body connections a day through Qatar during the summer peak season. Wizz Air and Ryanair also grew their network significantly; the two airlines carried almost 49 % of the total BUD traffic in 2018. EasyJet, Aeroflot, and Turkish Airlines also had an increased number of passengers.

In 2019 the number of new destinations is expected to grow further, LOT will open daily two flights to London City Airport in February, Transavia will fly to Nantes, Ryanair will have Cork, Cagliari (Sardinia), Bari, and Seville in the summer of 2019, and China Eastern are expected to confirm a new flight from Shanghai to Budapest from June. The share of non-Schengen traffic grew from 35 % to 37 % in 2018 in Budapest, so the opening of Pier B serving these flights was a very timely investment at Liszt Ferenc International Airport.

 “Our infrastructure investments go hand-in-hand with the growth of both passenger traffic and cargo volumes. The new 10 000-square-meter Pier B handed over last year has largely increased the comfort of our passengers flying to and from the non-Schengen destinations,” said Jost Lammers, CEO of Budapest Airport. He also added: “We are planning a whole new series of investments into the airport infrastructure by the year 2024 ranging up to 700 million Euros, including the design and construction of a brand new terminal building next to the existing Terminal 2. This year we will hand over the new Cargo City of 20.000 square meter warehouse area that will better serve the needs of the Hungarian export-oriented economy and the logistics companies behind them.”

Quelle:
Budapest Airport Press Release 09 January 2019

 

 

 

Expo 2020 and Dulsco team up to turn trash into treasure

Expo 2020 Dubai has stepped up its mission to divert 85 per cent of waste from landfill by joining forces with UAE-based waste management specialist Dulsco

What if we could turn trash into treasure? At Expo 2020 Dubai, we believe this could be the key to shaping a more sustainable future, so we have teamed up with UAE-based waste management firm Dulsco to help achieve our ambitious target of diverting 85 per cent of waste from landfill.

As Expo 2020’s Official Waste Management Partner, Dulsco will work with local companies to find hidden value in the things we throw away – harnessing innovative technologies that can transform used materials into everyday items and even official Expo memorabilia.

Dulsco’s purpose-built Waste2Resource plant in Dubai South will support Expo’s mission to reduce, reuse, recycle and repurpose. This could involve recycling paper and cardboard to produce useful items such as cup holders, seed pots and boutique gift boxes, or upcycling glass and plastic to create sustainable Expo-branded mementos.

This will bring to life a ‘circular economy’, where waste becomes a valuable resource for other activities, as well as fitting perfectly with our key subtheme of Sustainability.

Ultimately, we all need to find new ways of doing more with less to preserve the planet for future generations. The next World Expo is an exciting opportunity to advance the global sustainability agenda and, by joining forces with Dulsco, we will ensure we do not throw it away.

Quelle:
EXPO 2020 DUBAI UAE

 

 

 

RUAG modernizes eight Swiss Air Force transport helicopters

RUAG will upgrade eight Cougar helicopters belonging to the Swiss Air Force’s transport helicopter fleet. The corresponding agreement was signed in December by representatives of armasuisse and RUAG in Bern

RUAG is set to upgrade the Cougar helicopters with state-of-the-art technology at their facilities in Emmen by mid-2022. Procured in 1998, the helicopters’ electronic flight control, navigation and communication systems require extensive modernization. The full scope of the upgrade includes new flight management computers, a precision navigation system for instrument flights, a collision avoidance system, which alerts pilots to aircraft in critical proximity, and a system developed by RUAG which emits an audible signal when the rotorcraft leaves a defined flight level. The package also features helmet mounted displays, for projecting the most important flight data on the pilot’s visor, as well as the latest generation of radio equipment and satellite phones, for ensuring safe and efficient communication.

RUAG will also equip the helicopters with the latest IDAS-3 self-defense system. This system alerts the crew to radar, laser and electro-optical waves, as well as missiles. It also issues countermeasures, such as dispensing decoys.

In addition to the upgrade, RUAG is also tasked with conducting a full overhaul on the helicopters. The Cougar specialists at RUAG plan to disassemble the transport helicopters, check the relevant parts for wear and damages and repair or replace parts as necessary. The intent is that the helicopters will be returned to the Air Force as good as – or even better than – new.

“Ensuring the readiness of the Swiss helicopter fleet is an essential part of our core mission. This upgrade will provide the Air Force with a state-of-the-art transport helicopter system for the decade to come and, in doing so ensure mission success,” states Philipp Berner, Senior Vice President Military Aviation RUAG.

Besides the 10 Cougar helicopters, the Air Force operates 15 other transport helicopters, under the designation “Super Puma”, which were procured at the end of the 1980s. These older helicopters have already been modernized by RUAG between 2011 and 2014. Transport helicopters are flying, heavy-duty workers and life savers. They transport people and materials, support search and rescue missions for missing persons and are considered a highly prized tool in disaster relief missions in Switzerland and abroad.


Quelle:
RUAG Press Release 09 January 2019

 

 


Premium AEROTEC industrialisiert innovative Methode der Oberflächenbearbeitung von metallischen 3D-Druck-Teilen

Der Luftfahrtzulieferer Premium AEROTEC hat heute im Rahmen einer Feierlichkeit eine neue Anlage für die Oberflächenveredelung in Betrieb genommen. Das darin angewandte Verfahren 3D SurFin®ist eine innovative Methode der Elektropolitur von 3D-gedruckten metallischen Bauteilen.

Die Oberflächenveredelung mittels 3D SurFin® ist die Voraussetzung für den Einsatz von topologisch optimierten 3D-gedruckten dynamisch belasteten und sicherheitsrelevanten Strukturbauteilen in der Luft- und Raumfahrt. Somit markiert die Eröffnung der Anlage im Bremer Werk von Premium AEROTEC einen wichtigen Meilenstein in der Industrialisierung der Gesamtprozesskette der additiven Fertigungstechnologie.

Der 3D SurFin® Prozess wurde von der Zentralforschung Airbus Central R&T in Taufkirchen im Rahmen des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Luftfahrtforschungsprojektes „GenFly“ entwickelt und patentiert (EP3109348A1) und wird nun weiterhin in Kollaboration zwischen Airbus und Premium AEROTEC zur industriellen Reife gebracht. Vor dem Hintergrund der positiven Ergebnisse der Versuche am Airbus-Standort Taufkirchen hat Premium AEROTEC in Bremen die erste industriell nutzbare Anlage errichtet. Die Entwicklungsphase zur Industrialisierung bis zum Technologiereifegrad TRL6 soll bis Juni 2019 andauern. Anschließend ist die Qualifizierung und danach die Anwendung des Prozesses für Serienbauteile geplant. Das Verfahren findet heute bereits Anwendung bei ersten für die Raumfahrt vorgesehenen Bauteilen der Ariane Group.

3D SurFin® basiert auf der elektrochemischen Glättung der Oberflächen rauer, metallischer 3D-Druck-Teile mittels einer Elektrolytlösung und unter Verwendung hoher Spannungen. Unebenheiten werden dabei lokal und gezielt infolge der erhöhten Stromdichte an diesen Punkten abgetragen, so dass eine glatte Bauteiloberfläche entsteht.

Premium AEROTEC ist internationaler Vorreiter im Bereich 3D-Druck. Als erster Flugzeugbauer weltweit startete Premium AEROTEC in seinem Werk in Varel bereits im Januar 2016 eine 3D- Serienproduktion für komplexe Bauteile aus Titan.

Premium AEROTEC ist ein Global Player in der Luftfahrtindustrie und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 2 Milliarden Euro. Kerngeschäft sind die Entwicklung und Herstellung von Flugzeug- strukturen aus Metall- und Kohlenstofffaserverbundstoffen. Das Unternehmen verfügt über Standorte in Augsburg, Bremen, Hamburg, Nordenham und Varel in Deutschland sowie im rumänischen Braşov. Weitere Informationen unter www.premium-aerotec.com.

Quelle:
Premium AEROTEC Press Release 30 November 2018

 

 

 

 

Hochlauf im Blick: MTU Aero Engines Polska liefert die 1000ste Niederdruckturbine für den A320neo-Antrieb

In jedem Getriebefan (GTF) für die A320neo von Airbus steckt Technologie der MTU Aero Engines, Deutschlands führendem Triebwerkshersteller. Die Niederlassung des Unternehmens in Polen, die MTU Aero Engines Polska, hatte vor rund dreieinhalb Jahren die erste Niederdruckturbine für den Getriebefan vom Typ PW1100G-JM montiert; Ende des Jahres 2018 hat der Standort in Polen nun das 1000ste Modul fertiggestellt und an Pratt & Whitney ausgeliefert. Damit hat die MTU einen weiteren Meilenstein für den Serienhochlauf des zukunftweisenden Antriebsprogramms am Standort in Rzeszów erreicht.

Mehr als 350 Flugzeuge bei 32 Fluggesellschaften und Betreibern sind bereits mit Pratt & Whitney GTF Triebwerken im Einsatz. Derzeit haben weltweit über 80 Fluglinien insgesamt mehrere tausend Getriebefan-Antriebe bestellt. Triebwerke der GTF-Familie von Pratt & Whitney kommen in fünf Flugzeugfamilien zum Einsatz: Airbus bietet den GTF für die A320neo an. Darüber hinaus ist der GTF der exklusive Antrieb für die A220 (ehemals Bombardier C Series), den MRJ von Mitsubishi und die neuen E-Jets der Familien E-170-E2 und E-190-E2 von Embraer. Auch Irkut will den Getriebefan für die MC-21 anbieten.

Einen entscheidenden Beitrag leistet dazu die MTU Aero Engines Polska, die seit 2015 die Niederdruckturbinen für die öko-effizienten Getriebefans montiert. Ferner ist die Niederlassung in Polen auch für die Entwicklung und Fertigung von Niederdruckturbinen-Komponenten und Schaufeln zuständig. Neben der GTF-Familie kommen diese in den Triebwerken für den Airbus A320 und A380, dem Boeing 787-Dreamliner und der 777X sowie in Business Jets von Cessna und Gulfstream zum Einsatz. Darüber hinaus montiert das Unternehmen Niederdruckturbinen und Turbinenzwischengehäuse für eine Vielzahl von Triebwerken. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Industriegasturbinen der LM6000-Serie.

Bereits im April 2009 hatte die MTU Aero Engines Polska mit der Produktion von Triebwerkskomponenten für die MTU-Gruppe begonnen. Innerhalb von fünf Jahren wuchs die Belegschaft des Standorts in Rzeszów von zunächst 200 auf 500 hochqualifizierte Mitarbeiter. Inzwischen beschäftigt MTU Aero Engines im polnischen Aviation Valley über 860 Mitarbeiter. Die bestehende Betriebsfläche der MTU Aero Engines Polska soll bis Ende 2019 um 11.400 Quadratmeter erweitert werden. Der Schwerpunkt des neu errichteten Bereichs soll vor allem auf neuen Technologien wie zum Beispiel der additiven Fertigung liegen; aber auch um die steigenden Produktionsmengen von Komponenten für die neuesten Getriebefan-Triebwerke sowie die Aktivitäten zur Montage und Produktion von Komponenten und Modulen für die neuesten Antriebssysteme der Langstreckenflieger 787 Dreamliner und 777X zu bewältigen. Nach dieser Erweiterung wird die Anlage über eine Gesamtbetriebsfläche von 38.500 Quadratmetern verfügen.

 

Quelle: 

MTU Press Release 11 January 2019

 

Ansprechpartner

Abteilung Kommunikation und politische Beziehungen

Barbara Sagel
Tel.: +49 (0) 821 801 637 70