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14.12.2018

Newsletter - Dezember 50. KW

Kapitalmarkttag 2018: MTU Aero Engines bleibt auf Wachstumskurs

• Bessere organische Wachstumsaussichten in allen Segmenten
• Anhaltende Investitionen in Kapazitätsaufbau und Automatisierung
• Langfristziele für Gewinn und Free Cashflow bestätigt

Die MTU Aero Engines AG hat auf ihrem Kapitalmarkttag ihre kurz- und langfristigen Wachstumspläne vorgestellt. 2019 dürfte das Wachstum vor allem aus dem zivilen Serien- und dem Ersatzteilgeschäft kommen. Im Gegensatz zu den Vorjahren wird auch das Militärgeschäft wieder wachsen. Die bereinigte EBIT-Marge erwartet die MTU stabil. Kurz- und langfristig sind die Wachstumsaussichten für alle Geschäftsbereiche besser als bisher angenommen. Bis 2025 dürften die Gewinne stetig zunehmen; der Free Cashflow dürfte sich weiter verbessern.

2019 dürfte das zivile Seriengeschäft mit einem Umsatzplus im niedrigen Zehner-Prozentbereich das am stärksten wachsende Segment sein. Der Ersatzteilumsatz dürfte um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentsatz zunehmen, das Militärgeschäft um etwa zehn Prozent. Den Umsatz der zivilen Instandhaltung erwartet die MTU auf dem hohen Niveau des laufenden Jahres. „Hier wirkt eine Prozessanpassung in der Rechnungsstellung ab dem Jahr 2019 dämpfend auf den Umsatz“, erläuterte CFO Peter Kameritsch. „Auf vergleichbarer Basis würde das MRO-Geschäft 2019 um einen hohen einstelligen Prozentsatz wachsen.“ Trotz des starken Anstiegs des ergebnisbelastenden Seriengeschäfts rechnet das Unternehmen 2019 mit einer stabilen EBIT-Marge. Die Cash Conversion Rate dürfte etwa 50 bis 60 Prozent erreichen und sich damit wie geplant weiter verbessern. „Damit dürften 2019 alle Geschäftssegmente weiterhin stark wachsen“, resümierte der Vorstandsvorsitzende Reiner Winkler. „Wir gehen aufgrund der Marktindikatoren und der Positionierung der MTU davon aus, dass dieser Trend weiter anhält und sich auch in unserem Ausblick bis zum Jahr 2025 positiv niederschlägt.“

Aufgrund des herausragenden kommerziellen Erfolgs ihres OEM-Triebwerksportfolios geht die MTU in den nächsten Jahren von einer weiter ansteigenden Produktion aus. Programm-Vorstand Michael Schreyögg: „Wir sehen in allen Marktsegmenten Wachstumspotenzial. Profitieren werden wir in den nächsten Jahren beispielsweise von einer zusätzlichen Anwendung für unser neues Business-Jet-Triebwerk PW800 oder vom Engagement der großen Flugzeughersteller im Regional-Jet-Bereich. Gleichzeitig dürfte der anhaltende Verkaufserfolg zu Produktionserhöhungen bei den Antrieben der A320neo-Familie führen. Im Langstrecken-Bereich haben wir im letzten Jahr mit dem GEnx mehr Aufträge als erwartet und damit Marktanteile gewonnen.“ Darüber hinaus erwartet die MTU einen weiteren Anstieg der bereits hohen Ersatzteil-Produktion. Im Militärgeschäft bieten nationale und internationale Exportaufträge sowie 
Antriebe für die nächste Generation von Kampfflugzeugen Wachstumspotenzial. In der zivilen Instandhaltung profitiert die MTU von ihrer Ausrichtung als unabhängiger Instandsetzer und Partner in den MRO-Netzwerken ebenso wie von der Erweiterung ihres MRO-Service-Portfolios. „Es gilt jetzt, die gute Positionierung des Unternehmens zu festigen und auszubauen, damit wir unsere Chancen voll ausschöpfen können“, fasste Schreyögg zusammen.

Kameritsch ergänzte: „Das starke Wachstum der MTU bedingt einen Aufbau von Kapazitäten. Das zieht in den kommenden Jahren zusätzlichen Investitionsbedarf nach sich. Trotzdem rechnen wir im Zeitraum bis 2025 weiterhin mit einer durchschnittlichen Cash Conversion Rate im hohen zweistelligen Prozentbereich.“ Bei der MTU laufen derzeit Erweiterungsprojekte an vielen der weltweiten Standorte. So werden die Instandhaltungswerke in Hannover und Ludwigsfelde ebenso ausgebaut wie die MTU Maintenance Zhuhai, die um 50 Prozent vergrößert wird. Bei der MTU Aero Engines Polska wurde die zweite Ausbaustufe begonnen, außerdem wird das Leasing-Geschäft stetig erweitert. Ausbaupläne gibt es auch für den Unternehmenssitz in München und das Joint Venture in Malaysia. Mit der EME Aero entsteht aktuell ein neuer Instandhaltungsstandort für Getriebefan-Triebwerke. „Auch im Reparatur-Bereich sehen wir eine 
zunehmende Nachfrage, für die wir zusätzliche Kapazitäten benötigen. Daher evaluieren wir derzeit die Optionen zum Aufbau eines neuen Reparatur-Standorts in einem Best-Cost-Land“, sagte Winkler.

„Der Produktionshochlauf liegt gut im Plan. Bei unseren Ausbau- und Modernisierungsprojekten achten wir darauf, unserer Rolle als Technologieführer gerecht zu werden. Den Fokus legen wir klar auf Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Smart Factory sowie weitere Automatisierung und Vernetzung. Damit bereiten wir uns schon heute auf die Möglichkeiten vor, die sich im Rahmen unserer Produkt-Roadmap abzeichnen“, ergänzte Technik-Vorstand Lars Wagner. Die Technologie-Roadmap der MTU sieht vor, dass etwa in zehn Jahren die nächste Getriebefan-Generation in Dienst gestellt wird. In 20 Jahren dürfte die nächste Kampfflugzeug-Generation mit neuen Triebwerken auf den Markt kommen. Völlig neue Antriebskonzepte sieht die MTU in etwa 30 Jahren. „Bei alledem wollen wir triebwerksseitig eine tragende Rolle spielen“, so Winkler. „Für das erste Etappenziel in zehn Jahren haben wir uns vorgenommen, unseren Anteil an der nächsten Getriebefan-Generation auf bis zu 25 Prozent zu erhöhen. Damit wollen wir die Position der MTU auf Wachstumsmärkten weiter ausbauen.“

Quelle:
MTU Press Release 05 December 2018

 

 

Lufthansa Technik hat Assistenzsystem zur Identifikation von Partnummern entwickelt

Digitales Seat Cover Tool: Nutzung auf digitalen Endgeräten

Lufthansa Technik hat mit dem Seat Cover Tool das weltweit erste digitale Assistenzsystem zur Identifikation von Seatcover-Partnummern entwickelt. Die neue Applikation wird bereits für Kabinen-Wartungsarbeiten bei der Airbus A380-Flotte der Lufthansa verwendet. Das Tool kann auf allen aktuellen iOS-fähigen Endgeräten wie iPads und iPhones, aber auch auf PCs mobil und stationär genutzt werden.

Bislang war der gesamte Prozess, vom Entdecken eines verschmutzten oder beschädigten Sitzbezugs, Kissens oder Gurts über die Identifikation der entsprechenden Partnummer und die Bestellung bis hin zum Austausch, rein manuell. Mit dem Einsatz des Seat Cover Tools ist die Identifikation des korrekten Bauteils digitalisiert und der Gesamtprozess erstmals teilautomatisiert worden. Damit sparen die Kabinenmechaniker nun viel Zeit bei der Instandhaltung von Fluggastsitzen.

„Mit dem Seat Cover Tool werden die Partnummern der zu wechselnden Seatcover nun schneller und einfacher identifiziert. Damit haben wir die jeweilige Prozesszeit von zuvor sechs auf weniger als eine Minute reduziert. Außerdem ist die Applikation sehr einfach zu bedienen und identifiziert verlässlich jede Partnummer des betreffenden Seat Covers", so Projektleiter Stefan Mehler von Lufthansa Technik.

Schon im kommenden Jahr soll das Seat Cover Tool auf weitere Sitzbauteile und alle gängigen Flugzeugmuster ausgerollt werden. Sobald sich das neue Tool auch in der erweiterten Version bewährt hat, will Lufthansa Technik es auch anderen Instandhaltungsunternehmen entgeltlich zur Nutzung anbieten. Dann können auch andere MRO-Betriebe von den Vorteilen des Seat Cover Tools profitieren.

Quelle:
Lufthansa Technik Press Release 19 November 2018

 

 

 

ZF-Finanzvorstand Dr. Konstantin Sauer ist „CFO des Jahres 2018“

„Finance“-Magazin zeichnet ZF-Finanzchef aus

Klug finanzierte Übernahme des US-Unternehmens TRW Automotive im Jahr 2015 ausschlaggebend für den Preis

Zwölf Milliarden Euro Schuldenlast aus der Akquisition um sieben Milliarden Euro reduziert

Konstantin Sauer: „Gute Teamleistung als wichtiger Beitrag auf dem Weg zur Mobilität der Zukunft“

Dr. Konstantin Sauer ist „CFO des Jahres 2018“. Das „Finance“-Magazin aus dem F.A.Z.-Fachverlag hat dem Finanzvorstand der ZF Friedrichshafen AG den Preis anlässlich der Kongressmesse „Structured Finance“ in Stuttgart verliehen. Die Jury des Magazins begründet die Auszeichnung vor allem mit Sauers Wirken bei der vollständig fremdfinanzierten Übernahme des US-amerikanischen Automobilzulieferers TRW Automotive im Frühjahr 2015.

„Die Akquisition von TRW Automotive, aber auch die Öffnung zum Kapitalmarkt waren Meilensteine in der über einhundertjährigen Geschichte von ZF“, begründen die „Finance“-Chefredakteure Michael Hedtstück und Markus Dentz die Auszeichnung Sauers. „Das Unternehmen hat seine Wachstumschancen mutig ergriffen – und Konstantin Sauer hat diesen Kurs in beeindruckender Manier finanziell abgesichert. Dabei agierte er im besten Sinne als Finanzchef, der im Hintergrund wirkt, die Entwicklung seines Unternehmens aber entscheidend prägt.“

Der Wirtschaftsingenieur und promovierte Betriebswirt hat die strategische Transformation des Stiftungsunternehmens vom Bodensee entscheidend vorangetrieben. Als Sauer im Jahr 2010 Finanzchef wurde, erwirtschaftete ZF 13 Milliarden Euro Umsatz – heute sind es mehr als 36 Milliarden Euro. Seinerzeit stand der Konzern vor der Herausforderung, sein Produktportfolio an die künftigen Anforderungen der Automobilindustrie anzupassen. Ein wesentlicher Meilenstein war dabei die rund 12,4 Milliarden US-Dollar umfassende, vollständig fremdfinanzierte Akquisition des US-amerikanischen Automobilzulieferers TRW Automotive im Mai 2015. Die Transaktion brachte ZF in eine führende Position bei der Entwicklung automatisierter Fahrfunktionen und führte das Unternehmen in die Riege der größten Automobilzulieferer der Welt.

Als Finanzvorstand bereitete Sauer die finanzielle Basis für diesen Wachstums- und Technologiesprung. Die Schuldenlast von zwölf Milliarden Euro, die ZF nach der Übernahme von TRW Automotive aufwies, konnte in weniger als vier Jahren um sieben Milliarden Euro reduziert werden. Dies honorieren auch die Ratingagenturen: Seit diesem Frühjahr stufen sie die Bonität von ZF wieder als „Investment Grade“ ein. Im Zuge der TRW-Akquisition öffnete sich ZF für den Kapitalmarkt. Unter Sauers Führung emittierte der Konzern mehrere Anleihen und ein Schuldscheindarlehen über 2,2 Milliarden Euro – das bis heute größte emittierte Volumen.

Zusätzlich zu seiner Rolle als Finanzvorstand agierte Konstantin Sauer Ende 2017/Anfang 2018 nach dem Rücktritt des Vorstands- und des Aufsichtsratsvorsitzenden interimistisch als Vorstandsvorsitzender, bis im Februar Wolf-Henning Scheider sein Amt in Friedrichshafen antrat und Sauer sich wieder auf seine Aufgaben im Finanzbereich konzentrieren konnte.

„Ich freue mich sehr über die Auszeichnung. Sie würdigt die kontinuierliche Leistung des gesamten Teams im Finanzbereich, ZF für die Zukunft der Mobilität erfolgreich aufzustellen. Dabei gelingt es, unsere Strategie mit hohen Investitionen vor allem in Elektromobilität und autonomes Fahren konsequent weiter zu verfolgen und zugleich die finanzielle Unabhängigkeit von ZF abzusichern“, kommentiert Konstantin Sauer seine Auszeichnung als CFO des Jahres. Er ist der 14. Träger dieses Preises und steht damit in einer Reihe mit den CFOs von Unternehmen wie Fresenius, Henkel und Vonovia.

Quelle:
ZF Press Release 22 November 2018

 

 

VC und Ryanair einigen sich auf Eckpunktepapier

Die Vereinigung Cockpit (VC) und Ryanair haben sich rund elf Monate nach dem ersten Arbeitskampf der Piloten auf ein Eckpunktepapier verständigt.

Beide Seiten wollen bis Ende März insgesamt vier Tarifverträge auf der Grundlage deutschen Rechts schließen. Neben Arbeits- und Vergütungsbedingungen, die bis Ende Februar tarifvertraglich festgeschrieben sein sollen, sieht die Verabredung bis spätestens Ende März einen Sozialplan und eine Personalvertretung vor. Während dieser Zeit wurde im Hinblick auf die jeweiligen Verträge Friedenspflicht vereinbart.

Sämtliche in Deutschland stationierten Piloten werden ab Anfang Februar 2019 statt bislang irischer nunmehr Arbeitsverträge nach deutschem Recht haben, dadurch finden ab diesem Zeitraum auch deutsche Arbeitnehmerschutzgesetze Anwendung. In der Absichtserklärung verständigten sich VC und Unternehmen auf eine Vielzahl von Punkten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in einem Manteltarifvertrag.

Außerdem wird die Vergütungsstruktur geändert und der bislang sehr hohe variable Anteil am Gehalt für die Piloten reduziert, was zu einer deutlichen Erhöhung des Grundgehalts führt. Durch die Umstellung von irischem auf deutsches Einkommenssteuerrecht wird bei den Piloten zudem eine substanzielle Erhöhung des Nettogehalts ab dem 1. April 2019 angestrebt. Das bisherige Einsatzmodell von 5 Diensttagen und 4 freien Tagen jeweils am Block, bleibt nach der Vereinbarung zudem erhalten.

Durch die Verabredung zu einer Personalvertretung für das Cockpitpersonal bei Ryanair auf Grundlage eines entsprechenden Tarifvertrages wird erstmals die betriebliche Mitbestimmung im Unternehmen eingeführt.

In der letzten Woche wurde durch eine Gesetzesänderung des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) der Weg dazu geebnet. Mit der Änderung wurde festgeschrieben, dass Cockpit- und Kabinenpersonal die Möglichkeit erhalten soll, einen Betriebsrat zu wählen, sollte es kein tarifvertragliches Mitbestimmungsgremium geben.

Zuletzt wurden die Verhandlungen von den zwei Juristen Holger Dahl und Prof. Stefan Simon moderiert. Auf Basis ihres Lösungsvorschlages, verständigten sich VC und Ryanair auf das nun unterzeichnete Papier.

„Mit der Vereinbarung des Eckpunktepapiers ist nach dem Scheitern der Verhandlungen in diesem Sommer nun der Wiedereinstieg in einen konstruktiven Dialog gelungen.“, sagte Martin Locher, Präsident der VC.  „In erster Linie möchte ich mich bei unseren Mitgliedern bedanken, die sich diesen Erfolg mit großer Entschlossenheit buchstäblich erkämpft haben. Auch unsere VC-Tarifkommission bei Ryanair hat einen großartigen Job gemacht, um zu diesem Ergebnis zu kommen.“, ergänzte VC-Präsident Locher.

„Aufgrund der Gesetzesänderung des Betriebsverfassungsgesetzes konnten wir Ryanair überzeugen, einen Tarifvertrag über betriebliche Mitbestimmung zu schließen. Durch seine Gesetzesinitiative hat Arbeitsminister Heil das Schlupfloch geschlossen, dass einige Airlines bislang genutzt haben. Bleibt zu hoffen, dass neben Ryanair und SunExpress auch andere Flugbetriebe, wie Germania und Aerologic jetzt zeitnah an den Verhandlungstisch kommen, um eine Sozialpartnerschaft mit der VC zu begründen.“, hob Martin Locher hervor.

Quelle:
VC Press Release 04 December 2018

 

 

 

 

New Rolls-Royce solutions for remote management of power plants

Generic end-to-end platform for secure collection, transfer, storage, and analysis of engine data.

 

Allows plant operators to detect errors at an earlier stage to avoid unnecessary downtime and reduce costs

 

Rolls-Royce is developing several new digital solutions that will revolutionize the way its customers manage their power plants with medium speed Bergen engines. One of these is the new Rolls-Royce Equipment Monitoring concept; a generic end-to-end platform for secure collection, transfer, storage, and analysis of engine data.

“We believe that our customers should be able to manage their power plant equipment from anywhere in the world. Our Remote Monitoring concept is an example of how we are getting closer to that reality, where our customers can get insight to vital information in real-time,” said Rob Borneman, Head of Service Agreements and Sales in Bergen Engines, part of Rolls-Royce Power Systems.

More and more power plants across the world are going online with the new Rolls-Royce remote monitoring tool, which has been operational for testing for more than a year. By detecting anomalies on mission critical components at an earlier stage, it gives power plant operators the ability to avoid unnecessary downtime and reduce costs.

If the plant operators need technical support, they have access to first-hand advice from Rolls-Royce specialist engineers who further analyse the data. Furthermore, if the customer activates RemoteAccess, the service team can remotely change operational parameters, fine-tune the engine and optimise its performance. This will not only ensure faster troubleshooting and reduced downtime, but also reduce costs for the plant operator by not having to send a service engineer to the site.

“Following this, the next step is to detect and address problems before they occur. Large data sets from power plants are already being analysed using machine learning, and lessons learned will be deployed to improve the plant’s performance and reduce further downtime,” Rob commented.

Rolls-Royce is also investing in Virtual Reality. In the coming years, customers and Rolls-Royce technical support teams will be able to meet in a virtual control room from anywhere in the world. The first Virtual, Augmented and Mixed Reality prototype has been developed, showing their medium speed engines’ digital twins in real time.

Quelle:
Rolls-Royce Press Release 05 December 2018

Ad-hoc: Rheinmetall AG bestätigt Gespräche über einen möglichen Erwerb einer Beteiligung an KNDS und damit mittelbar an der KNDS-Tochter Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG

Die Rheinmetall AG bestätigt Gespräche mit der Wegmann Unternehmens-Holding GmbH & Co. KG über einen möglichen Erwerb von deren Beteiligung an der 
KMW + Nexter Defense Systems N.V. ("KNDS") und damit mittelbar an der 
Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG ("KMW") oder sonstige Formen der Kooperation mit KNDS und/oder KMW. Ob die Transaktion rechtlich durchführbar und wirtschaftlich darstellbar ist, wird derzeit vom Vorstand der Rheinmetall AG geprüft und hängt von einer Vielzahl politischer, wirtschaftlicher und regulatorischer Faktoren ab. Abhängig vom Ausgang dieser Prüfungen wird der Vorstand der Rheinmetall AG über das weitere Vorgehen entscheiden.

Rheinmetall Aktiengesellschaft
Der Vorstand

 

Quelle:

Rheinmetall 26 November 2018

 

 

 

OHB erhält ESA-Zuschlag für Dream Chaser® Studie

RAUMGLEITER IST FÜR DEN TRANSPORT VON FRACHT IN DIE ERDNAHE UMLAUFBAHN AUSGELEGT

 Die OHB System AG, eine Tochtergesellschaft des Raumfahrt- und Technologiekonzerns OHB SE, hat den Zuschlag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) für eine Machbarkeitsstudie zur Nutzung des Dream Chaser als eine Plattform für europäische Missionen im erdnahen Orbit (LEO) für die Zeit nach der Internationalen Raumstation (ISS) erhalten. Die Studie hat einen Auftragswert von 350.000 Euro und läuft über ein Jahr. OHB leitet dabei ein Konsortium bestehend aus den US-Unternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) und 4SPACE.

Der Dream Chaser Raumgleiter wird derzeit von SNC entwickelt. Er ist ein für vielfältige Missionen geeignetes Raumfahrt-Nutzfahrzeug, das für den Transport von Besatzung und Fracht zu Zielen im erdnahen Orbit konzipiert wurde. Der Dream Chaser wurde von der NASA ausgewählt, ab Ende 2020, im Rahmen des Commercial Resupply Service 2 (CRS-2)-Vertrags, mindestens sechs Frachtmissionen zur und von der Internationalen Raumstation durchzuführen.

In den letzten 20 Jahren hat die ISS im Rahmen der Astronautischen Raumfahrt eine unvergleichliche Fähigkeit bewiesen, das Wissen in den Bereichen Ingenieur- und Naturwissenschaften, Biologie, Erde und Universum erheblich zu erweitert. Früher oder später erreicht die ISS jedoch das Ende ihrer Lebenszeit. Aktuell diskutieren die internationalen ISS-Partner über Pläne für die Zeit nach der ISS-Nutzung, bzw. über eine Übergangsphase  für den Übergang zur Nutzung anderer Plattformen.

Das Studienteam bestehend aus OHB, SNC und 4SPACE hat das Ziel, eine Kombination aus den einzigartigen Fähigkeiten des Dream Chasers, der zukünftigen Europäischen Trägerrakete Ariane 6 und der Möglichkeit, auf geeigneten Start- und Landebahnen in Europa zu landen, zu entwickeln.

Mögliche Dream Chaser Missionen könnten freifliegende Missionen für wissenschaftliche Forschung, Technologiedemonstrationen, Vorbereitungsaktivitäten zur Erforschung des Weltraums sowie Dienst-/Logistikmissionen für andere Orbitalplattformen, bzw. Hybridmissionen sein, die die oben genannten Missionskategorien kombinieren.

Das Studienteam lädt mögliche Nutzer und Technologiepartner des Dream Chaser dazu ein, an einer der folgenden Umfragen teilzunehmen.

Quelle:
OHB Press Release 05 December 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedensfest der drei großen Buchreligionen am Flughafen Frankfurt

Christen, Juden und Muslime feierten gemeinsames Fest der Abrahamischen Religionen / Fotoausstellung „DiverCITY“ als Zeichen gegen Rassismus

Am Flughafen Frankfurt begegnen sich täglich Menschen verschiedenster Herkunft, Kulturen und Glaubensrichtungen – ob auf Reisen oder bei der Arbeit. Um dieses friedliche Miteinander zu feiern, richtete Flughafenbetreiber Fraport nun schon zum 18. Mal das Fest der Abrahamischen Religionen aus. Diese ganz besondere Art der Zusammenkunft vereinte zahlreiche Vertreter des Christentums, des Judentums und des Islams. Gemeinsam erinnerten sie an ihren Stammvater Abraham und setzten ein Zeichen für Toleranz und gegenseitigen Respekt.

„Der Flughafen steht für kulturelle und religiöse Vielfalt. Als Flughafenbetreiber ist es uns ein großes Anliegen, den Anhängern verschiedener Religionen Raum zur Ausübung ihres Glaubens zu geben. Dass wir zum wiederholten Male gemeinsam ein Friedensfest feiern zeigt, dass ein friedliches Miteinander funktionieren kann und Religion viel mehr verbinden als trennen soll“, sagt Michael Müller, Arbeitsdirektor und Mitglied des Vorstands der Fraport AG.

Repräsentanten aller drei Religionen veranschaulichten durch Wortbeiträge und kulturelle Darbietungen die verbindenden Elemente ihres Glaubens. Ergänzt wurde das Programm durch musikalische Beiträge der Gruppe „Bridges“ sowie einem Buffet mit halal, koscheren und abendländischen Speisen. Ein Highlight in diesem Jahr war die Fotoausstellung „DiverCITY“ von Rafael Herlich. In seinen Bildern zeigt er die menschliche Vielfalt, Traditionen, Toleranz, soziales Engagement und Zivilcourage für ein besseres Verständnis untereinander und ein Zeichen gegen Rassismus.

Quelle:
Fraport Press Release 30 November 2018

 

 

 

DROHNENABWEHRSYSTEM DER ESG SICHERTE FEIERLICHKEITEN ZUM TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT

 

DAS MODULARE DROHNENABWEHRSYSTEM DER ESG UND IHRER TECHNOLOGIEPARTNER – GUARDION – ERGÄNZTE DEN EINSATZ DER POLIZEI BERLIN.

 

Das Drohnenabwehrsystem GUARDION sorgte in Berlin vom 1. bis 3. Oktober während der offiziellen Feierlichkeiten anlässlich des Tages der Deutschen Einheit für sicheren Schutz vor Gefahren durch Drohnen.
GUARDION wurde erfolgreich in die Sicherheitsarchitektur der Behörden mit Sicherheitsaufgaben (BOS) integriert und bewies dabei zum wiederholten Mal die besondere Leistungsfähigkeit als modulares, skalierbares und höchsten Sicherheitsanforderungen in komplexen Szenarien genügendes System. So konnten die rund 600.000 Gäste das Bürgerfest zwischen Brandenburger Tor, Bundestag und Bundeskanzleramt jederzeit gut geschützt besuchen und fröhlich feiern.
Die Drohnenabwehrlösung GUARDION der ESG und ihrer Kooperationspartner Rohde & Schwarz und Diehl Defence basiert auf dem einsatzbewährten System, das unter anderem zur Absicherung der politischen Großveranstaltungen G20-Gipfel in Hamburg 2017, des Staatsbesuchs von US-Präsident Obama im Juni 2016 und des G7-Gipfels in Elmau 2015 im Einsatz war.

Die ESG verantwortet bei GUARDION die Auswahl, Integration und Vernetzung leistungsfähiger Sensoren, den optimierte Lageüberblick durch das von der ESG entwickelte Führungsinformations- und Lagedarstellungs-System TARANIS® und die Anbindung an vorhandene IT-Netze und Infrastruktur. GUARDION bietet auf die jeweiligen individuellen Anforderungen von Kunden und Szenarien angepasste, skalierbare Lösungen zur sicheren Erkennung und Abwehr von Drohnen in stationärer, mobiler oder verlegefähiger Konfiguration.
Neben den bereits vielfach im Einsatz bewährten Produkten der GUARDION-Kooperationspartner, wie die RF-basierte Drohnendetektion, Peilung und Jamming durch R&S®ARDRONIS von Rohde & Schwarz, wurden während des Bürgerfestes in Berlin weitere leistungsfähige Sensoren und Effektoren namhafter deutscher und europäischer Technologieunternehmen eingesetzt bzw. für den Einsatz vorgehalten, um den spezifischen Sicherheitsanforderungen umfassend gerecht zu werden.
Sämtliche Lösungen werden mit dem Führungsinformations- und Lagedarstellungs-System TARANIS® in GUARDION eingebunden.

Quelle:
ESG Press Release 26 November 2018

 

 

CWWA – „BEST BOOTH AWARD“ FÜR DIEHL METERING

 

Die Messe Caribbean Water & Wasterwater Association (CWWA) zählt zu den Leitmessen für Wasserwirtschaft in der Karibik. Auch im Oktober diesen Jahres war Diehl Metering als Aussteller vertreten, erstmalig sogar preisgekrönt.

Auf der Messe, welche dieses Jahr in Montego Bay stattfand, kommen regelmäßig die karibischen Regierungen und Industrievertreter zusammen, um sich über Neuigkeiten auf dem Markt zu informieren und auszutauschen. Diehl Metering hat in den vergangenen Jahren auf dem karibischen Markt durch seine robusten, stabilen und innovativen Messtechniken und Systemlösungen auf sich aufmerksam gemacht und überzeugte die Messebesucher auch in diesem Jahr – unterstrichen durch ein ausgefeiltes Standkonzept – als innovativer Solution Provider. 

Große Aufmerksamkeit und besonders positive Resonanz erzeugte die Vorstellung des bald auf den Markt kommenden HYDRUS 2. Wie schon sein Vorgänger der HYDRUS 1.3, ist der moderne und intelligente Ultraschallwasserzähler den schwierigen Bedingungen der Karibik bestens gewachsen.

 

Ein weiteres Highlight war die Krönung des besten Messestandes: Eine unabhängige Jury wertete hierzu im Verlauf der Messe die Besucherfrequenz auf den Messeständen sowie das Feedback der Besucher aus. Diehl Metering überzeugte mit seinem individuell auf den Markt zugeschnittenen Standkonzept und erhielt den „Best Booth Award 2018“. Dr. Christof Bosbach, Sprecher des Bereichsvorstandes, freute sich über die Auszeichnung und nahm den Preis stellvertretend für alle, die an dem Erfolg des Messeauftrittes beteiligt waren, entgegen. „Die Präsentation des Unternehmens und seiner Produkte hat auf ganzer Linie überzeugt und viele Besucher auf diese Messe gelockt. Das freut uns und das möchten wir würdigen“, so Geraldine Geddes, Conference Consultant bei der Ministry of Economic Growth and Job Creation.

 

Auch im Oktober nächsten Jahres, wenn die CWWA in St. Kitts stattfindet, wird Diehl Metering wieder innovative Lösungskonzepte präsentieren und erneut mit einem ausgeklügelten System ins Rennen gehen.

 

Quelle:
Diehl Press Release 28 November 2018