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30.11.2018

Newsletter - November 48. KW

GPS Approach endlich in Betrieb

Der Geschäftsführer, Dr. Klaus-Jürgen Schwahn, seit 37 Jahren Pilot, hat es sich nicht nehmen lassen, diesen Flug selber durchzuführen. Begleitet wurde er von Jan-Peter Fischer, dem Geschäftsführer der CD Aircraft, dem Haupthändler von CIRRUS Aircraft in Deutschland.

Im Grunde war der Anflug vollkommen unspektakulär und so soll es auch sein. Einfach zu fliegen, präzise, wetterunabhängig und deshalb  vor allen Dingen eines: sicher! Im Grunde ist dies heute Stand der Technik und eigentlich sollten GPS-Anflüge auf allen Flugplätzen verfügbar sein. Viele Länder arbeiten intensiv daran.  Schönhagen musste viel zu lange darauf warten. Gerade deshalb hat dieser Flug einen großen symbolischen Wert.

Am 2. August 2006 hatte die Flugplatzgesellschaft den Antrag gestellt. 13 Jahre, in denen alleine die Flugplatzgesellschaft über 12.000 Arbeitsstunden investieren musste, um die technischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Obwohl so ein GPS-Anflug formal nur eine Änderung der Betriebsgenehmigung ist, sind die Einspruchsmöglichkeiten grenzenlos und so mussten rund die Hälfte dieser 13 Jahre mit Rechtsstreitigkeiten, behördlichen Widerspruchsverfahren und gerichtsanhängigen Klagen verbracht werden.

Heute kann der Flugplatz feiern und schlägt in seiner über 80-jährigen Entwicklung ein neues Kapitel auf. Der Instrumentenflugbetrieb wird nicht nur den Flugbetrieb sicherer machen, er ist auch eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Flugplatzes. Wie der Straßenverkehr, steht auch die Luftfahrt vor vielen Veränderungen. Neue Antriebs- und Mobilitätskonzepte werden die Luftfahrt der Zukunft leiser, umweltfreundlicher und unabhängiger von fossilen Energieträgern machen. Viele dieser neuen Entwicklungen passieren heute gerade in der Allgemeinen Luftfahrt; auf den kleinen Flugplätzen, bevor sie auf die Großluftfahrt übertragen werden können. So ist der Flugplatz Schönhagen unter dem Titel „Airport oft he Future“ wichtiger Partner im Innovationsbündnis für emissionsarme Flugantriebe in der Metropolregion Berlin/Brandenburg (IBEFA). Mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung, wie z.B. der TH Wildau wird an neuen Ideen getüftelt. 

Die Einführung des GPS-Anfluges ist hierbei ein erster, wichtiger Schritt in die Zukunft.

Quelle:
Flugplatz Schönhagen

 

 

 

Muscat Airport opening today, flight operations as usual

Muscat: As part of the 48th Oman National Day celebrations, the official grand opening of the Muscat International Airport will be held this evening.

According to official sources, preparations are underway for the grand ceremony, including the presence of a large number of foreign media delegation.

Oman Airports, meanwhile, confirmed that the airport will continue to receive all flights and service passengers as per the schedule.

“A great preparations for a unique and distinguished ceremony in these glorious days, to celebrate the official inauguration of the largest projects of the Renaissance. The International Airport has been decorated with paintings that combine originality and modernity between a glorious past, a glorious present and a promising future under a wise leadership that has charted a map of friendship with all people. Oman remains a gateway to the world,” said Dr Mohammed bin Nasser al Zaabi, CEO, Public Authority for Civil Aviation (PACA).

It may be noted that the new airport passenger terminal building was thrown open for the outbound passengers on Monday at 4pm. The commercial flight to land at the new airport was Oman Air’s WY462 flight from Najaf around 5.30 pm.

The last flight from the old airport departed at around 3.30 pm the same day to Zurich.

A top official of Oman Airports told the Observer recently that Muscat Airport is expected to handle 16 million passengers in 2018 and the aim is to be among the 20 best in the world.

Meanwhile, the total number of passengers at the Muscat International Airport grew by 9.8 per cent to 11,419,791 million in the first nine months of 2018, over the same period of last year.
In addition, the total number of flights at the Muscat International Airport rose 5.4 per cent to 89,045 flights during January-September period of 2018, from 84,454 flights for the same period of last year, according to the monthly statistics released by the National Centre of Statistics and Information (NCSI).

The number of international flights at the Muscat International Airport increased by 6.9 per cent to 80,246 flights during January-September period of 2018, up from 75,076 flights for the same period of previous year.

Besides, the total number of international passengers at the Muscat International Airport during January-September period of this year was 10,510,374 million passengers, which included an arrival of 5,233,907 million passengers, departure of 5,260719 million and transit passengers to the extent of 15,748.

Quelle:

Muscat Observer 11 November 2018

 

 

It all began with an idea, in 1956

It all began with an idea, in 1956. An idea that would later transform the general aviation industry and inspire entire generations of pilots. Max Egon Becker founded Becker with a genuine passion for aerospace and a dream to build innovative high-tech aircraft radios, in a compact and modular design, based on the famous Becker luxury automobile radios of that time.

Particularly appreciated for their small size and weight, the Becker radios soon became the reference in the glider pilot community. With the introduction of radar-based air traffic surveillance, Becker then expanded its portfolio by offering mode A/C and later mode S transponders with the same care for reduced formats.

Max Egon’s son, Roland, driven by his father’s visionary ideas, has continued this success story by growing the brand’s commercial and industrial footprints around the globe. The company was able to complement along the years its portfolio in order to serve the business and commercial aviation industry, the air traffic management sector, as well as the special mission and military market, with constantly improved and safer products, designed in the pure tradition of German engineering.

This innovative spirit and dedication to hard work created a legacy of undisputed reliability and premium customer care for more than six decades.

Today, proud of this heritage, we supply communication, navigation, surveillance and digital intercom systems to the most reputed airframers, OEMs, air navigation services providers and governmental organizations.

Quelle:
Becker Flugfunkwerk

 

 

 

DEKRA VISION ZERO AWARD 2018

Die Expertenorganisation DEKRA zeichnet die Stadt Bad Homburg mit dem Vision Zero Award aus. Dort hat es seit acht Jahren keine Verkehrstoten mehr gegeben.

Der in Hessen gelegene Ort hat geschafft, worauf viele andere Regionen in Deutschland noch hinarbeiten: Acht Jahre in Folge hat sich im Innerortsverkehr kein einziger Unfall mit Todesfolge ereignet. Dafür hat die Stadt mit 54.000 Einwohnern nun den DEKRA Vision Zero Award erhalten, den die Sachverständigenorganisation in diesem Jahr zum dritten Mal vergibt. Die Auszeichnung belegt, dass die Verkehrsplaner, die Straßenverkehrsbehörde und die Polizei in Bad Homburg effizient zusammen arbeiten und sich die Bürgerinnen und Bürger vorausschauend und umsichtig im Straßenverkehr verhalten. Ein Beweis mehr dafür, dass Vision Zero keine Utopie ist, sondern ein erreichbares Ziel. 

Innerhalb der EU kommen jedes Jahr mehr als 25.000 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Eine Zahl, die die Initiatoren der „Vision Zero“ auf null senken wollen. In einigen europäischen Städten ist das bereits gelungen, der Rest wie auch die ländlicheren Regionen sollen folgen. Um den hierbei erzielten Fortschritt sichtbar zu machen, hat die DEKRA Unfallforschung eine interaktive Weltkarte erstellt, die die Verkehrsexperten regelmäßig auf Basis der aktuellen Unfallstatistiken aktualisieren. So verzeichnet sie für Europa, USA und Japan die Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern, in denen seit 2009 mindestens in einem Jahr niemand bei einem Verkehrsunglück ums Leben gekommen ist.

Quelle:

DEKRA Press Release 08 November 2018

 

 

 

FLIEGEN AUF DER ACHTERBAHN – DIE ERSTE WM IN DER KLASSE F3U IN SHENZHEN

Matthias Möbius, Manager des deutschen Teams, war auf den  ersten  FAI  World Drone Racing Championships in Shenzhen, China.

Hier sein Bericht:

Viele Weltmeisterschaften im Modellsport werden lange oder für immer im Gedächtnis bleiben. Sicher wird die im FPV Racing in Shenzhen 2018 dazu gehören und das nicht aus dem Grund, dass sie die erste in dieser Klasse war. Was in China an Organisation, Technik, Manpower und nicht zuletzt finanzielles Engagement auf die Beine gestellt wurde, hatte allein Weltklasseformat. Der DAeC hatte eine komplette Mannschaft gemeldet, bestehend aus Daniela Seel, Adam Pyschny, Patrick Gantner, Sven Claar und dem Junior Justin Meier. Sie stellten sich einem Teilnehmerfeld von 128 Startern aus 34 Ländern.

Interessant ist, dass sich in diesem Feld 44 Junioren und 13 Frauen befanden. 10 % Frauenanteil scheint wenig, allerdings träumen andere Modellsportarten von einer solchen Marge. Hier gilt es in Zukunft allgemein neue Wege zu beschreiten und über einen festgeschriebenen Platz für Frauen auch in anderen Klassen nachzudenken. Der Track wurde gegenüber der Generalprobe im Mai nochmals vollkommen umgestellt und glich mit den Traversen aus Kunststoffrohren einer Achterbahn mit 650m Länge pro Runde, die die Schnellsten mit ca. 100 km/h durchflogen.

Die Anlage konnte sowohl tagsüber als auch in der Dunkelheit genutzt werden, denn ca. 7 km LED Leuchtband erzeugten ein phantastisches Lichtbild. Entsprechend begannen die Rennen täglich gegen 9 Uhr und endeten teilweise erst 23 Uhr. Ein großes Kompliment unserer Vertreterin im FAI Schiedsrichterteam Angelika Möbius, die am Kontrollbildschirm oft einen 12-Stundentag hatte. Weltmeisterschaften sind natürlich immer Standortbestimmungen und da stehen wir gar nicht so schlecht. 

Daniela Seel verpasste mit dem 5. Platz unter den Frauen nur knapp das Finale und verdient unseren absoluten Respekt! Justin Meier flog hervorragende Rennen und hätte sich noch weiter vorn platziert, wenn nicht ein Crash mit einem anderen Modell alle Träume zerstört hätte. Trotzdem kann er sich bei diesem hochklassigen Feld über Platz 28 in der Gesamtwertung und Platz 14 unter 44 Junioren freuen und war damit der beste deutsche Vertreter. Aus unserer Sicht eine sehr gute Leistung aller deutschen Teilnehmer, wenn man die Leistungsdichte dieses Feldes betrachtet und weiß, dass zum Siegen in dieser Klasse auch ein Quäntchen Glück gehört. Mit dessen Fehlen ging es Daniela und Justin nicht allein so – der hochgehandelte Favorit Killian Rousseau aus Frankreich wurde im Achtelfinale „abgeschossen“ und begrub alle Hoffnungen. Ähnlich ging es Wanraja Wannapong aus Thailand, die sich allerdings noch für das Frauenfinale qualifizieren konnte und dort verdient Weltmeisterin wurde.

Das absolute Highlight war allerdings das Übertragungsverfahren, das DJI der Weltöffentlichkeit erstmalig präsentiert. Ich habe noch nie solche HD Bilder aus der Copterperspektive auf einem Großbildschirm im Stadion gesehen. Das ganze wurde im typisch amerikanischen Format präsentiert mit viel Rauch und Action und via Life Stream in die ganze Welt übertragen. Wer bisher FPV-Rennen nur mit dem Kontrollbildschirm verfolgen konnte, legte diesen schnell weg und starrte gebannt auf die Videowand.

Das Teilnehmerfeld wurde in diesem Jahr nicht wie erwartet von Frankreich und den asiatischen Staaten dominiert, der absolute Abräumer war Australien. Rudi Browning wurde als Junior Weltmeister bei den Senioren, belegte den dritten Platz bei den Junioren und legte damit den Grundstein für den Gesamtsieg der australischen Mannschaft. Neuer Juniorenweltmeister wurde Oscar Nilsson aus Schweden.

Flankiert wurde die Weltmeisterschaft von einer unvergesslichen Eröffnungsshow und einer tollen Abschlussveranstaltung. Da flogen Ballons mit Artistinnen durch das Stadion, demonstrierten chinesische Modellflieger ihr Weltklasseformat und schließlich überflogen ca. 400 Drohnen das Stadion und zauberten Bilder an den Himmel von Shenzhen. Es wird gemunkelt, dass Shenzhen auch die nächsten Weltmeisterschaften ausrichten wird – ich glaube, etwas Besseres kann uns nicht passieren.

Quelle:

DAeC Press Release 07 November 2018

 

 

 

Förderverein Luftbrücke Berlin 70 e. V.

Die Rückkehr der Rosinenbomber - Mission Statement – 70 Jahre Luftbrücke

Die Luftbrücke von Berlin ist bis heute die weltweit größte humanitäre Hilfsaktion.

Mehr als ein Jahr lang hatten ausschließlich Propellerflugzeuge über 2 Millionen Tonnen Hilfsgüter nach Berlin geflogen. Mehr als 270.000 Flüge – also fast 1.000 pro Tag – waren hierzu notwendig. Damit wurde, dank internationaler Beteiligung, der hungernden und frierenden Bevölkerung Berlins das Überleben gesichert.

Die statistischen Zahlen dieser Hilfsaktion sind bis heute überwältigend. Die luftfahrttechnischen und logistischen Leistungen bleiben einzigartig und auf immer mit den Piloten und den Bodencrews verbunden.

Beeindruckend bleibt auch das grenzenlose menschliche Engagement – und ein Phänomen, das rückblickend als „der Luftbrücken-Spirit“ bezeichnet werden sollte.

Dieser „Luftbrücken-Spirit“ beschreibt die großartige Fähigkeit des menschlichen Genius, sogar tief empfundene Feindschaft überwinden und als neue Schicksalsgemeinschaft zusammenstehen zu können. Er ist der gelebte Beweis dafür, dass selbst Kriegsgegner in Notzeiten ohne Wenn und Aber bereit sind, auch persönliche Risiken für das Wohlergehen eines Anderen, eines Fremden in Not einzugehen.

Der „Luftbrücken-Spirit“ steht dafür, wie in scheinbar aussichtslosen Situationen der Wille zur Hilfe, ein gemeinsames Ziel, mutige Entscheidungen und tatkräftiges Engagement alle Hindernisse und Widerstände überwinden können.

Wir wollen diesen „Luftbrücken-Spirit“ wiederbeleben und als Botschaft in die Welt tragen. Er soll Aufforderung sein und Handlungsmaxime. Er soll die Fähigkeit des Zusammenstehens zurück bringen. Selten war das Bewusstsein über diese Fähigkeit so wichtig wie heute.

10.06.2019 → 18.06.2019

Erinnerungsveranstaltung zum 70. Jubiläum der Luftbrücke

Die „Helden“ dieser bislang weltweit einmaligen humanitären Hilfsaktion und Solidarität waren die Flieger und Bodencrews der „Rosinenbomber“.

Von den damals beteiligten Flugzeugen existieren weltweit nur noch wenige Exemplare. Diese werden durch private Liebhaber, Stiftungen, Museen und Vereine mit großem Aufwand flugfähig gehalten.

Aus der ganzen Welt

Im Juni 2019 kommen die historischen „Rosinenbomber“ anlässlich des 70. Jubiläums der Luftbrücke zurück – sehr wahrscheinlich zum letzten Mal.

Die Maschinen der Typen DC3 / C 47 , DC4 und JU 52 machen sich von den unterschiedlichsten Plätzen der Welt auf den Weg nach Berlin. Zu den Zusagen gehören Maschinen aus ganz Europa und 15 aus den Vereinigten Staaten. Sogar ein Besitzer aus Australien wird sein Bestes tun, um mit seiner Maschine dabei sein zu können. Zwei DC4 werden aus Südafrika dazu stoßen. Und auch die JU 52 der Lufthansa ist jetzt dabei.

Eine „Luftbrücke zum Anfassen“

Fast 40 Flugzeuge kommen. Dies reicht aus, um die Luftbrücke noch einmal mit den Original-Zeitabständen nachzustellen, begleitet von mehrtägigen öffentlichen Veranstaltungen sowie Schul- und Jugendprojekten. Zum ersten Mal in der Geschichte wird die Luftbrücke für die heutige Generation sichtbar und erlebbar sein.

An den Flughäfen in Wiesbaden-Erbenheim, auf Faßberg, auf dem Fliegerhorst Jagel, in Berlin und auf Schönhagen werden Crews und Maschinen dem Publikum ganz nah zur Verfügung stehen. Es wird eine „Luftbrücke zum Anfassen“.

9 Tage – von Montag, 10. Juni (Pfingstmontag) bis Dienstagabend, 18. Juni 2019 – werden die Rosinenbomber in der Luft und auf den historischen Flugplätzen in Wiesbaden-Erbenheim, auf dem Fliegerhorst Faßberg, über Berlin und in Schönhagen präsent sein.

Quelle:

Förderverein Luftbrücke Berlin

 

 

 

Raumfahrttechnologien und -dienstleistungen für die Landwirtschaft

Am 8. November 2018 fand in Potsdam die branchenübergreifende Konferenz "Raumfahrttechnologien und -dienstleistungen für die Landwirtschaft - Landtechnik, Digitalisierung, Klimawandel und Biodiversität" statt. Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltete die Konferenz als Teil der Initiative INNOspace. Ziel war es, die Anwendungspotenziale der satellitengestützten Erdbeobachtung, Navigation und Kommunikation sowie Technologietransferpotenziale für die Themenschwerpunkte Landtechnik, nachhaltige Landwirtschaft, Klimawandel und Biodiversität aufzuzeigen.

"Satellitengestützte Services der Erdbeobachtung, Navigation und Kommunikation spielen bereits jetzt eine wichtige Rolle in einer hochtechnisierten Landwirtschaft. Ich bin überzeugt, dass der Anteil dieser Dienstleistungen in Zukunft noch deutlich zunehmen wird", sagte Dr. Walther Pelzer, Vorstand des DLR Raumfahrtmanagements, in seiner Begrüßung und ergänzte: "Wir wollen innovative Projekte vorantreiben, die die Möglichkeiten von Raumfahrtanwendungen ausschöpfen und dazu beitragen, Herausforderungen wie beispielsweise die Überdüngung besser zu meistern."

In ihren Auftaktreden skizzierten Thomas Jarzombek, MdB und Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, und Prof. Engel Hessel, Digitalisierungsbeauftragte im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze für Raumfahrt und Landwirtschaft. "Digitalisierung ist ein strategisches Zukunftsthema, das die komplette deutsche Wirtschaft betrifft. Auch für die Landwirtschaft bieten sich durch digitale Lösungen aus der Raumfahrt ganz neue Potenziale", erläuterte Thomas Jarzombek.

Einblicke in die Leistungsfähigkeit der Raumfahrt von heute und morgen gaben Dr. Josef Aschbacher, Direktor für die Erdbeobachtungsprogramme bei der Europäischen Weltraumagentur ESA, sowie Evert Dudok, Executive Vice President von Airbus. Im Fokus standen hier digitale Dienstleistungen wie Kommunikation, Navigation und Megakonstellationen.

Die Herausforderungen und branchenübergreifenden Potenziale aus Sicht von Experten der Agrarbranche wurden in diversen Vorträgen beleuchtet: "Digital Farming" als Chance für die Landwirtschaft wurde von Jörg Migende von BayWa erörtert. Danach betonte Dr. Thomas Engel von John Deere die Potenziale von satellitenbasierten Services in der Landtechnik. Einen Bezug zwischen Raumfahrt und globaler Ernährungssicherheit stellte Reinhold Mähler von CLAAS E-Systems her und Prof. Hermann Lotze-Campen brachte die Aspekte der Nachhaltigkeit, des Klimawandels und des Biodiversitätsschutzes ein.

Vier parallel stattfindende Workshops am Nachmittag vertieften die Themen. Die Schwerpunkte lagen auf Digitalisierung und Landtechnik, Technologietransfers (Spin-offs und Spin-ins), Klimawandel, Ernährungssicherheit und Biodiversitätsschutz. Die Konferenz war zudem der Auftakt für die vierte Runde des Innovationswettbewerbs INNOspace Masters.

Quelle:

DLR Press Release 08 November 2018

 

 

 

ZHUHAI AIRSHOW: AVIC CABIN SYSTEM (AVS) UND DIEHL AVIATION UNTERZEICHNEN ALLGEMEINEN KOOPERATIONSVERTRAG

Absichtserklärung für mehrere Bereiche der Zusammenarbeit der beiden Luftfahrtunternehmen 

AVIC Cabin Systems Co. Ltd. (ACS), eine Tochtergesellschaft der Aviation Industry Corporation of China Ltd. (AVIC), und Diehl Aviation haben anlässlich der Zhuhai Airshow, die in diesem Jahr vom 6. bis 11. November in Zhuhai, China, stattfindet, eine Absichtserklärung unterzeichnet. 

Die Vereinbarung umfasst die Absicht, auf dem chinesischen Markt in verschiedenen Geschäftsfeldern zusammenzuarbeiten, insbesondere bei gemeinsamen Beschaffungs- und Lieferkettenaktivitäten, gemeinsamen Fertigungsprojekten und Marketingaktivitäten für Kabinenausstattungsprojekte in China. Weitere Einzelheiten zur organisatorischen Gestaltung der zukünftigen Zusammenarbeit müssen noch besprochen und entschieden werden.

Pang Zhen, CEO von ACS, und Rainer von Borstel, CEO von Diehl Aviation, unterzeichneten die Vereinbarung in Anwesenheit von Chen Yuanxian, EVP von AVIC, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Chalet von AVIC auf der Zhuhai Airshow.

Die Vereinbarung ist für beide Unternehmen von Nutzen und die Partner können sich zusammentun, um die steigende Nachfrage nach Flugzeugkabinenprodukten weltweit und insbesondere in China zu decken. China gilt als einer der weltweit am stärksten wachsenden Luftverkehrsmärkte. Durch ihre neue Partnerschaft sind ACS und Diehl Aviation gut positioniert, um hier verbesserte Produkte und somit wettbewerbsfähigere Lösungen anzubieten und dadurch Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen.

Im Juli 2018 verkündete AVIC den Start von ACS, in dem die Stärken der AVIC-Tochtergesellschaften mit Fokus auf dem Kabinenausstattungsgeschäft unter einem Dach vereint sind - FACC und Fesher, die hochwertige einbaufertige Innenausstattungen anbieten; Thompson Aero Seating und Jiatai mit Schwerpunkt auf Spitzentechnologien für Sitze für die Business und Economy Class; und AIM Altitude, einem Marktführer für Premium-Monuments und Galleys. Schlüsselfertige und voll integrierte Kabinenlösungen sowohl für den Linien- als auch für den Nachrüstmarkt werden angeboten. Zu den Kunden von ACS gehören wichtige OEMs wie Boeing, Airbus, Bombardier und Embraer sowie globale Fluggesellschaften weltweit. Dieser leistungsstarke Unternehmensverbund ist in der Lage, integrierte, schlüsselfertige Kabinenlösungen anzubieten, und hat sich nun mit Diehl Aviation zusammengeschlossen, einem bevorzugten Partner von Flugzeugherstellern und -betreibern für die Lieferung von Flugzeugsystemen und Kabinenausstattungen.

Quelle:

DLR Press Release 08 November 2018

 

 

 

Fraport-Verkehrszahlen im Oktober 2018: Weiter auf Wachstumskurs

Passagierplus in Frankfurt und bei den internationalen Beteiligungen

Der Flughafen Frankfurt zählte im Oktober 2018 fast 6,4 Millionen Passagiere. Das Wachstum fällt mit einem Plus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat etwas moderater aus als im bisherigen Jahresverlauf. Kumuliert über die ersten zehn Monate des Jahres liegt der Anstieg bei 8,0 Prozent.

Die Flugbewegungen legten mit einem Plus von 6,3 Prozent leicht überproportional auf 46.551 Starts und Landungen zu. Das Cargo-Aufkommen ging aufgrund der geringeren Nachfrage im weltweiten Handel leicht um 1,0 Prozent auf 193.374 Tonnen zurück. Die Summe der Höchststartgewichte stieg um 4,1 Prozent auf etwa 2,8 Millionen Tonnen.

Die Flughäfen des internationalen Portfolios entwickelten sich weiter positiv. Der slowenische Airport in Ljubljana verbuchte ein Plus von 5,1 Prozent auf 161.446 Fluggäste. Die Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien wuchsen insgesamt um 5,2 Prozent auf knapp 1,3 Millionen Passagiere. Die 14 griechischen Regionalflughäfen notierten im Oktober ein Plus von 6,1 Prozent auf knapp 2,5 Millionen Fluggäste. Die drei verkehrsstärksten Flughäfen waren Thessaloniki (plus 6,1 Prozent auf 586.683 Passagiere), Rhodos (minus 2,7 Prozent auf 540.117 Passagiere) und Kos (plus 12,4 Prozent auf 279.198 Passagiere).

Der peruanische Airport Lima erzielte mit 1,9 Millionen Fluggästen ein moderates Plus von 3,3 Prozent. Die Twin-Star-Flughäfen Varna und Burgas in Bulgarien legten deutlich um 26,2 Prozent auf insgesamt 154.661 Passagiere zu. Das stärkste Wachstum im internationalen Portfolio verzeichnete Antalya in der Türkei mit 29,2 Prozent auf 3,7 Millionen Passagiere. Im Oktober 2018 überschritt Antalya erstmalig die Schwelle von 30 Millionen Passagieren und wird damit auf Jahressicht einen neuen Höchstwert erreichen. Der Flughafen im russischen St. Petersburg erzielte ein Plus von 15,2 Prozent auf leicht über 1,5 Millionen Fluggäste. Mit einem Anstieg von 6,8 Prozent zählte der Flughafen Xi’an in China knapp 4 Millionen Passagiere.

Quelle:

Fraport Press Release 13 November 2018

 

 

Lufthansa Technik ist einer der besten Ausbildungsbetriebe

Aktuell freie Ausbildungsplätze in Hamburg und Frankfurt

Die Lufthansa Technik AG ist vom Wirtschaftsmagazin Capital für hervorragende Ausbildungsqualität ausgezeichnet worden. Mit einem Gesamtergebnis von fünf von fünf Sternen zählt Lufthansa Technik zu den besten Ausbildungsunternehmen Deutschlands. Auch in der Kategorie „Duales Studium" konnte Lufthansa Technik überzeugen und einen Spitzenplatz erobern.

An der Studie von Capital, der Talentplattform Ausbildung.de und der Employer Branding Agentur TERRITORY EMBRACE haben in diesem Jahr über 700 Unternehmen teilgenommen. Ziel ist es, die Erfolgsfaktoren für die Ausbildung und das duale Studium in Deutschland herauszuarbeiten. Die Bewertung erfolgt nach den Kriterien Betreuung, Lernen im Betrieb, innovative Lehrmethoden, Engagement des Unternehmens und Erfolgschancen. Die Studie über die „Besten Ausbilder Deutschlands" wird seit 2017 jährlich durchgeführt.

„Die Auszeichnung ist nicht nur eine Bestätigung unserer Arbeit. Sie zeigt auch, dass Lufthansa Technik für junge ambitionierte Menschen ein attraktiver Ausbildungsbetrieb ist. Aktuell suchen wir an unseren Standorten Hamburg und Frankfurt noch Auszubildende. Wer Spaß an Technik hat und gerne Werkzeugmechaniker, Elektroniker für Geräte und Systeme oder Oberflächenbeschichter werden möchte, ist bei uns genau richtig. Interessenten mit Haupt-, Realschulabschluss oder Abitur können sich sehr gerne bewerben. Wir freuen uns drauf", so Kristin Bakonyi, Referentin Personalmarketing Ausbildung & Duales Studium bei Lufthansa Technik in Hamburg.

Quelle:

LHT Press Release 08 November 2018