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16.10.2018

Newsletter - Oktober 41. KW

LEONI UND DIEHL: STRATEGISCHE PARTNERSCHAFT IM ZEICHEN DER ELEKTROMOBILITÄT

Fokus auf innovativer Energie- und Datenübertragung in Hochvolt-Batterie-Systemen

Leoni und Diehl gehen eine strategische Partnerschaft für Batterie-Systeme für Elektro- und Hybridfahrzeuge ein. Leoni ist globaler Lösungsanbieter für das Energie- und Datenmanagement in der Automobilbranche sowie weiteren Industrien. Diehl ist mit innovativen Lösungskonzepten für Hybrid- und Elektrofahrzeuge bedeutender Partner der Automobilindustrie. Beide Unternehmen arbeiten künftig im Bereich der Energie- und Datenübertragung sowie des Wärmemanagements über den gesamten Wertschöpfungsprozess zusammen. Ziel der Kooperation ist es, auf den Kompetenzen der beiden Unternehmen aufzubauen und den Kunden Systemlösungen für die Elektromobilität aus einer Hand anzubieten.

Das Segment für elektrisch angetriebene Fahrzeuge verspricht im Vergleich zum gesamten Automobilmarkt überproportionale Wachstumsraten von weltweit durchschnittlich mehr als 30 Prozent pro Jahr bis 2025. Zudem fragen die Automobilhersteller anstelle von einzelnen Komponenten verstärkt nach ganzheitlichen Lösungen und Systemansätzen. Beiden Trends kommen Leoni und Diehl mit der Zusammenarbeit entgegen.

„Leoni und Diehl ergänzen sich optimal mit Blick auf vorhandene Technologien und Know-how, wenn es um Hochvolt-Anwendungen in Batterie-Systemen geht“, sagt Dr. Heiner Schunk, Sprecher des Bereichsvorstandes von Diehl Metall. Martin Stüttem, Vorstandsmitglied der Leoni AG mit Verantwortung für den Unternehmensbereich Bordnetz-Systeme, ergänzt: „Wir sind zuversichtlich, unseren Kunden im wachsenden Markt für alternative Antriebe neue attraktive Lösungen anzubieten.“ 

Leoni und Diehl bündeln ihre Kompetenzen und sind dadurch in der Lage, Systemlösungen für Hochvolt-Batterie-Systeme in E-Fahrzeugen anzubieten. Dabei kombinieren die beiden Unternehmen Leonis Expertise bei Verkabelung, Stecksystemen, Batterie- und Wärme-Management mit Diehls Know-How im Bereich Zellkontaktiersysteme. 

Systemlösung aus einer Hand

Im Hinblick auf die Anforderungen bei Hochvolt-Batterien bieten die beiden Firmen ihren Kunden aufeinander abgestimmte Produktlösungen, die sich als System optimal ergänzen. Die komplexe Aufgabe der Energie- und Datenübertragung mit den besonderen Anforderungen der E-Mobilität kann dabei mit grundsätzlich neuen Ansätzen gelöst und um weitere Elemente bis hin zu einem Batteriemanagement ergänzt werden. Schnittstellen werden reduziert und eine optimale Einbindung in das Gesamtbordnetz ermöglicht. Darüber hinaus ergibt sich durch die Kooperation eine höhere Wertschöpfung. 

Die strategische Partnerschaft zwischen Leoni und Diehl ermöglicht, sowohl die Energie- und Datenverteilung als auch die Kontaktierung innerhalb der Hochvolt-Batterie eines Elektrofahrzeugs bereitzustellen. Produktseitig konzentriert sich die Kooperation zunächst auf folgende Felder: Zellkontaktiersysteme und Modulverbinder, das Batterie-Management-System sowie Wärmeleitlösungen und -management. 

Den ersten formalen Schritt der strategischen Partnerschaft zwischen Leoni und Diehl bildet ein heute unterzeichneter Kooperationsvertrag.

Quelle:
Diehl Press Release 05 October 2018

 

 

 

Lufthansa Technik errichtet Zentrum für additive Fertigung

Zusammenarbeit mit Industriepartnern

Die Lufthansa Technik AG hat ein Zentrum für additive Fertigung (Additive Manufacturing (AM) Center) eingerichtet, um die bisher geschaffenen Kompetenzen und Erfahrungen des Unternehmens mit dieser Technologie zu bündeln und auszubauen.

Die additive Fertigung wird oft auch als 3D-Druck bezeichnet. Neben einer einzigartigen Gestaltungsfreiheit von Teilen erlaubt die additive Fertigung auch eine sehr schnelle Fertigung von einzelnen Teilen – ein großer Vorteil, wenn Prototypen oder Einzelstücke hergestellt werden müssen. In der sehr gewichtssensiblen Welt der Flugzeuge macht das geringe Gewicht von Bauteilen die Nutzung der additiven Fertigung sehr interessant.

Dr. Aenne Köster, die Leiterin des AM-Zentrums, erklärt: „Das neue Additive Manufacturing Center ist die Drehscheibe, wo alle Erfahrungen und Kompetenzen, die Lufthansa Technik bereits mit additiver Fertigung erworben hat, zusammengeführt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, den Reifegrad der Technologien zu erhöhen und neue Produkte zu entwickeln, die für die Fertigung geeignet sind."

Der Transfer einer neuen Technologie in die stark regulierte kommerzielle Luftfahrt und die Flugzeuginstandhaltung ist eine Herausforderung. Deshalb entwickelt ein Team aus Experten der Lufthansa Technik und AM-Spezialisten von Partnern aus der Industrie und Forschungseinrichtungen Strategien, um die Einführung dieser Technologie zu unterstützen. Ein Beispiel ist die Kooperation mit dem Technologiekonzern Oerlikon. Sie soll das Verständnis von der Wiederholgenauigkeit von Prozessen verbessern, einem zentralen Element bei der Industrialisierung und Zertifizierung. Die Zusammenarbeit mit Oerlikon wird zudem die Industrialisierung des AM-Prozesses vorantreiben. Die Ergebnisse der Studie werden mit den relevanten Industrieorganisationen geteilt, um die Entwicklung von Normen für die Qualifikation und Zulassung von Flugzeugteilen zu unterstützen. 

Quelle:
LHT Press Release 08 October 2018

 

 

 

MT AEROSPACE WIRD VON NASA UND BOEING MIT „SPACE FLIGHT AWARENESS AWARD“ AUSGEZEICHNET

Das Augsburger Raumfahrtunternehmen MT Aerospace AG wurde heute für seine herausragenden Arbeiten am Schwerlastraketen-System SLS der US-Raumfahrtbehörde NASA mit dem „Space Flight Awareness Award“ ausgezeichnet. Der Preis wurde auf Empfehlung von „The Boeing Company“ im Rahmen des Internationalen Raumfahrtkongresses IAC in Bremen vom ehemaligen NASA-Astronauten und jetzigen Boeing-Starliner-Raumschiffpiloten Chris Ferguson überreicht.

„Es ist uns eine große Ehre, zur weltweit erstklassigen Lieferkette von Boeing zu gehören. Deshalb freuen wir uns besonders, dass unsere Arbeit in diesem Maße Wertschätzung findet und wir für die Lieferung von Qualitätsprodukten ausgezeichnet werden,“ sagte Carsten Landmann, CFO der MT Aerospace. „Unser Team ist stolz auf diese Auszeichnung, weil dadurch auch unsere kundenorientierten Bemühungen in einem sehr wichtigen Bereich der astronautischen Raumfahrt anerkannt werden“, ergänzt Dr. Gunther Schullerer, Director Head of Engineering MT Aerospace. 

Boeing baut die Kern- und die Oberstufe sowie die Avionik für das Raketensystem SLS. Die NASA will damit die bisher leistungsfähigste Schwerlastrakete für bemannte und unbemannte Missionen zu Mond, Mars und in die Tiefen des Weltalls schicken. MT Aerospace liefert die sogenannten „Gore-Panels“, die einen Teil der massiven Treibstofftanks bilden. Es handelt sich dabei um keilförmige Teile aus Aluminiumlegierung, die Boeing zu Kuppeln für die Flüssigwasserstoff- und Flüssigsauerstofftanks verschweißt. 

Mit seinem langjährigen Fachwissen im Aluminium- und Verarbeitungsbereich sowie seinen Erfahrungen aus mehr als 50 Jahren in der Raumfahrtindustrie konnte MT Aerospace einen signifikanten und unerwarteten natürlichen Alterungseffekt der Hardware entdecken, dazu Tests durchführen, umfassende Materialdaten auswerten und die entsprechenden Ergebnisse an Boeing und NASA weitergeben.

Das Space Flight Awareness (SFA) Programm ist ein Motivations- und Anerkennungsprogramm für Auftragnehmer der NASA, die eine Hauptverantwortung für den Erfolg von bemannten Raumfahrtmissionen tragen. Das SFA-Programm wird von der NASA Headquarters Human Exploration and Operations Mission Directorate verwaltet.

Quelle:
MT Aerospace Press Release 02 October 2018

 

 

 

STARKE UNTERNEHMEN UNTER EINEM DACH – ESG-GRUPPE MIT NEUER STRUKTUR

Innovationskraft weiter stärken, zusätzliche Chancen entwickeln – die ESG wird mit neuer Struktur noch agiler und leistungsfähiger.

Im Zuge ihrer strategischen Weiterentwicklung hat die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH bereits seit längerem drei Geschäftsbereiche ausgeprägt, die ihre unterschiedlichen Services unter den Marken ESG DEFENCE + PUBLIC SECURITY, ESG MOBILITY sowie CYOSS anbieten. 
Dieser Strategie folgend hat die ESG kürzlich die Geschäftsbereiche ESG MOBILITY und CYOSS jeweils in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert. Die neuen Gesellschaften wurden als 100%-Tochterunternehmen der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH ausgeprägt und genießen weiterhin alle Vorteile der gesamten ESG-Gruppe insbesondere bezüglich des bereichsübergreifenden Technologie- und Know-how-Austauschs sowie der finanziellen Stabilität. 
Geschäftsführer der CYOSS GmbH, zu der auch die Mehrheitsbeteiligung an der RadarServices GmbH gehört, ist Christian Schwarz – Kernthemen von CYOSS sind Cyber Security, Data Analytics und IT-Services.
Wie geplant übernahm Jörg Ohlsen zum 1. Oktober den Verantwortungsbereich von Wolfgang Sczygiol, sowohl als Geschäftsführer der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, als auch als Geschäftsführer der ESG MOBILITY GmbH. Als weitere Geschäftsführerin der ESG MOBILITY GmbH wurde Dagmar Griesmeier berufen.  
Kai Horten verantwortet weiterhin als Geschäftsführer der ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH die Entwicklung der gesamten ESG-Gruppe mit besonderem Fokus auf ESG DEFENCE + PUBLIC SECURITY sowie CYOSS. 

„Mit dieser zielgerichteten Weiterentwicklung unserer Unternehmensstruktur können wir uns noch besser auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen unserer Kunden und Partner auf verschiedenen Märkten einstellen. Wir werden noch schneller, agiler und können unsere Innovationskraft noch gezielter zur Entfaltung bringen“, sagte Kai Horten. „Wir stärken das, was uns bisher bereits erfolgreich gemacht hat und eröffnen darüber hinaus zusätzliche Chancen – zum Wohle unserer weltweit mittlerweile über 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zum Wohl unserer Kunden“, so Horten weiter.  
Der neue Geschäftsführer Jörg Ohlsen ergänzte: „Ich freue mich sehr auf die spannenden Herausforderungen innerhalb der ESG-Gruppe, insbesondere natürlich im Zusammenhang mit dem weltweiten Automotive-Geschäft. Mit der neuen Struktur und unseren starken Teams forcieren wir gruppenweit nachhaltiges und profitables Wachstum und wir gestalten die Zukunft der Mobilität aktiv mit – wir geben bewegenden Visionen ein System.“  

Seit fünf Jahrzehnten ist die ESG führend bei Entwicklung, Integration und Betrieb komplexer, sicherheitsrelevanter Elektronik- und IT-Systeme. Rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ESG-Gruppe erbringen unter den drei Marken CYOSS (Cyber Security und Data Analytics), ESG DEFENCE + PUBLIC SECURITY und ESG MOBILITY in Deutschland und international Leistungen in der Logistik, der Systementwicklung, dem Training und der Beratung für Kunden aus Behörden, Verteidigung und Industrie.   

Damit erwirtschaftet die ESG-Gruppe aktuell über 300 Mio. EUR Umsatz. Unabhängige Prozess- und Technologieberatung ist eine der Schlüsselkompetenzen der ESG – Technologietransfer zwischen den Märkten ist dabei die Basis für den entscheidenden Beitrag zur Wertschöpfung unserer Kunden.

Quelle:
ESG Press Release 08 October 2018

 

 

 

Dreistelliger Millionenauftrag für Rheinmetall

Materiallieferungen für Fuchs-Fertigung eines internationalen Kunden

Ein internationaler Kunde hat Rheinmetall mit der Lieferung von Komponenten zur Fertigung von Fahrzeugen des Typs „Fuchs 2“ beauftragt. Das Auftragsvolumen liegt im dreistelligen MioEUR-Bereich. Die Auslieferung der Komponenten erfolgt in den Jahren 2019 bis 2020. Der Auftrag hat besondere Bedeutung für den Standort Kassel, die Geburtsstätte des einsatzbewährten 6x6-Fahrzeugs.

Bis heute wurden rund 1400 „Fuchs“-Fahrzeuge gebaut. Streitkräfte zahlreicher Nationen setzen sie in unterschiedlichsten Varianten ein, z.B. zum Mannschaftstransport, als Gefechtsstand oder Ambulanz sowie zur ABC-Aufklärung. Die Bundeswehr nutzt den

Fuchs 1 seit 1979 in einer Vielzahl von Versionen und hatte auch über 100 Exemplare u.a. in Afghanistan im Einsatz. Der daraus abgeleitete Fuchs 2 ist eine Weiterentwicklung und verfügt unter anderem über einen vergrößerten Innenraum, ein leistungsstärkeres Triebwerk, ein modernisiertes Fahrwerk, verbesserten modernen Schutz und eine digitale Fahrzeugelektrik.

Auch die Bundeswehr modernisierte unterdessen einen Teil ihrer Fuchs-1-Flotte. Die modernste Version Fuchs 1A8 gewährleistet gegenüber älteren Modellen einen erheblich verbesserten Schutz vor Minen und Sprengfallen, gleichzeitig wurde der ballistische Schutz der Fahrzeuge erhöht. Zu den wesentlichen Modifikationen des Fuchs 1A8 zählen strukturelle Änderungen der Wanne, neue Sitze und Sitzaufhängungen im Mannschaftsraum für eine Entkopplung vom Wannenboden, Verstärkungen der Radkästen, Türen und Scheibenaufnahmen sowie zusätzliche Staukästen und Verstärkungen im Außenbereich. Insgesamt wird Rheinmetall bis Ende 2020 272 Fuchs-Fahrzeuge der Bundeswehr auf den aktuellen Stand 1A8 bringen.

Rheinmetall bietet darüber hinaus die noch modernere Version „1A8 Plus“ an, die sich durch ein neues Antriebsaggregat, neues Verteilergetriebe, eine neue Bremsanlage, ein verbessertes Lenksystem und ein Monitor- und Kamerasichtsystem auszeichnet. Das macht den Fuchs 1A8 plus noch beweglicher im Gelände und noch ergonomischer zu bedienen. Diese Maßnahmen ermöglichen es, den Fuchs noch über das Jahr 2030 hinaus zu nutzen.

Quelle:
Rheinmetall Press Release 08 October 2018

 

 

 

 

Fahrwerksinstandhaltung für die Boeing 787

Lösungen für Fahrwerke der jüngsten Flugzeuggeneration

Die Lufthansa Technik AG ergänzt ihr Kapazitäten für die Instandhaltung der Boeing 787 um die Fahrwerksüberholung und die Bereitstellung von Austauschfahrwerken. Mit dieser Entscheidung unterstreicht Lufthansa Technik ihr Ziel, ein umfassendes Portfolio für dieses moderne Flugzeugmuster anzubieten und die Bandbreite an Instandhaltungsleistungen kontinuierlich auszubauen. Zurzeit laufen Vorbereitungen, um die Kapazität dafür entweder in Hamburg oder bei Lufthansa Technik Landing Gear Services UK in London aufzubauen. Für Kunden in Amerika wird die Instandhaltung von 787-Fahrwerken bei Hawker Pacific Aerospace aufgebaut, einem Tochterunternehmen der Lufthansa Technik in Los Angeles.

Um beim Tausch und der Reparatur von Fahrwerken vor Ort zu helfen, setzt Lufthansa Technik sein mobiles Reparaturteam (Airline Support Team, AST® Landing Gear) ein. Außerdem wurde eine neue Lösung für den Transport der Fahrwerke entwickelt. Lufthansa Technik hat dafür spezielle Transportgestelle konstruiert, die zur Senkung der Transportkosten beitragen werden.

Im gleichen Zuge, in dem die Technologie der Fahrwerke fortschreitet, baut Lufthansa Technik ihre technische Kompetenz aus und schafft die notwendige Werkstattkapazität. Ein Beispiel für eine neue Technologie bei Fahrwerken ist die Gleitbeschichtung aus Wolframkarbid-Kobalt-Chrom. Diese extrem harte und korrosionsresistente Beschichtung fordert den Einsatz des Hochgeschwindigkeits-Flammspritzens (High Velocity Oxygen Fuel Spraying, HVOF) – eine Schlüsseltechnologie für die Instandhaltung moderner Fahrwerke. Die Verfügbarkeit dieser Technologie bei Lufthansa Technik ist eine Garantie für zuverlässig kurze Durchlaufzeiten und damit auch für eine hohe Kosteneffizienz bei den zur Verfügung gestellten Tauschfahrwerken. Der direkte Zugang zu Wartungsdaten und deren Kontrolle wird durch die Anbindung der Airline-IT an das Warenwirtschaftssystem der Lufthansa Technik erreicht.

Mit ihrem umfassenden Angebot für die Instandhaltung der Boeing 787-Fahrwerke macht Lufthansa Technik einen weiteren großen Schritt beim Ausbau ihrer Fähigkeiten für eines der modernsten und erfolgreichsten Verkehrsflugzeuge von heute. 

Quelle:
Lufthansa Technik Press Release 10 October 2018

 

 

 

Lockheed Martin Delivers 300th THAAD Interceptor

Lockheed Martin (NYSE: LMT) delivered the 300th interceptor for the Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) system, the only system in the world designed to intercept threats both inside and outside the atmosphere. The production maturity milestone comes as demand for the company’s hit-to-kill missile defense system and interceptors continues to grow.

“The Missile Defense Agency, industry and Lockheed Martin team of men and women who engineer and produce the THAAD interceptor have remained steadfast in their commitment to excellence as global demand for this system has grown year after year,” said Richard McDaniel, vice president for the THAAD system. “The 300th interceptor delivery is a reflection of that dedication and our continued focus on providing high-quality, reliable system capabilities to maintain overmatch against our adversaries.” 

A key element of the Ballistic Missile Defense System (BMDS), THAAD protects America’s military, allied forces, citizen population centers and critical infrastructure from short and medium-range ballistic missile attacks. THAAD is proven, with 100 percent mission success in flight testing, is rapidly deployable, interoperable with other BMDS elements including the PAC-3 MissileAegis, forward based sensors and the Command, Control, Battle Management and Communications (C2BMC) system.

The U.S. Army activated the seventh THAAD battery in December 2016 and the system is currently forward deployed with U.S. troops in Guam and South Korea. Lockheed Martin delivered the 200th THAAD interceptor in September of 2017. The United Arab Emirates was the first international partner to procure THAAD with a contract awarded in 2011.

Quelle:
Lockheed Martin Press Release 10 October 2018

 

 

 

 

 

Bombardier Appoints Sam Abdelmalek Chief Transformation and Supply Chain Officer

Bombardier (TSX: BBD.B) today announced the appointment of Sam Abdelmalek as Chief Transformation and Supply Chain Officer, effective October 10, 2018. Sam will report directly to Alain Bellemare, President and Chief Executive Officer, Bombardier Inc. In this position, Sam will assume responsibility for the continued transformation of the company’s operations and lead the company’s supply chain activities to reduce costs and improve efficiency and quality to support Bombardier’s growth objectives.

“We are very excited to welcome Sam to the Bombardier leadership team,” said Alain Bellemare. “He is a strong and dynamic leader, with a proven track record of creating value through effective supply chain management and process improvement at large industrial companies. Sam will work closely with me and the senior leadership team to accelerate our transformation, improve our competitive position and support our long-term growth objectives.”

Sam brings almost 30 years of aerospace and industrial experience to Bombardier. Most recently, he served as Vice President, Global Supply Chain at Pratt & Whitney. In this role, Sam was responsible for all aspects of the supply chain, including strategic sourcing, industrial readiness, global logistics and transportation and non-product procurement. He also played a key role in overseeing supplier quality. Prior to that, Sam held a number of senior leadership roles at United Technologies Corporation (UTC), including Vice President, Supply Chain Management at the Aerospace Systems division of UTC and Vice President, Global Supply Management & Supply Chain Integration for UTC Operations.

Sam began his career at Bell Helicopter and Turbocor Inc., where he held positions of increasing responsibility related to engineering, manufacturing, supply chain and operations. He holds a bachelor’s degree in Electrical Engineering from the University of Montreal’s École Polytechnique and a Masters of Business Administration from Concordia University.

Quelle:
Bombardier Press Release 10 October 2018

 

 

 

AOPA-Auffrischungsseminar für Lehrberechtigte VFR/IFR in Schönhagen

Das Auffrischungsseminar für Lehrberechtigte wird im Sinne von FCL.940.FI bzw. FCL.940.IRI für Mitglieder der AOPA-Germany durchgeführt. Der Lehrgang wird als anerkanntes Auffrischungsseminar vom LBA zugelassen und erfüllt die Voraussetzungen von:

  • FCL.940.FI: FI(A), FI(H), FI(S) – Verlängerung und Erneuerung
  • FCL.940.IRI: IRI (A), IRI (H) – Verlängerung und Erneuerung

Entsprechende Teilnahmebescheinigungen werden ausgestellt. Voraussetzung ist die Anwesenheit während des gesamten Lehrgangs.

Die Teilnahmegebühr beträgt EUR 130 für AOPA-Mitglieder (Preis inklusive MwSt.).

Anmeldeschluss: 09.11.2018

Termine: Samstag, 01.12.2018 bis Sonntag, 02.12.2018

Veranstaltungsort: Schönhagen (EDAZ)

Quelle:
AOPA

 

 

 

Pascale Ehrenfreund neue Präsidentin elect der Weltraumorganisation IAF

Bremen - Auf der jährlichen Hauptversammlung der International Astronautical Federation (IAF) wurde die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), Prof. Pascale Ehrenfreund, an die Spitze der Weltraumorganisation IAF gewählt. Die IAF wurde 1951 ins Leben gerufen, um den Dialog zwischen Wissenschaftlern der Raumfahrtforschung auf der ganzen Welt zu fördern und um die internationale Zusammenarbeit bei allen Weltraumaktivitäten zu unterstützen. Heute ist die IAF mit über 320 Mitgliedern die weltweit führende Interessenvertretung im Bereich der Raumfahrt, einschließlich aller wichtigen Raumfahrtagenturen, Unternehmen, Gesellschaften, Verbände und Institute in 68 Ländern auf sechs Kontinenten. Organisiert unter dem Dach der IAF treiben Wissenschaft, Industrie, Weltraumagenturen, Verbände und NGOs Austausch und Kooperationen in allen mit der Raumfahrt verbundenen Themen voran.

"Das Vertrauen, dass mir die IAF entgegenbringt, dieses Amt wahrnehmen zu dürfen, ist für mich etwas ganz besonderes. Das bedeutet, den Erfolg des IAC 2018 in Bremen in die Zukunft zu tragen", freut sich Prof. Pascale Ehrenfreund über ihre Wahl. "Es ist unerlässlich, dass die internationale Raumfahrt-Community die gemeinsamen Herausforderungen der Raumfahrt gemeinsam analysiert, erforscht und bearbeitet und Politik, Wissenschaft und Industrie dabei noch enger zusammenbringt.

Einmal jährlich kommt die IAF zu ihrer strategischen Hauptversammlung im Rahmen des International Astronautical Congress (IAC) zusammen. In diesem Jahr fand der IAC in der 69. Auflage am deutschen Raumfahrtstandort Bremen statt und war geprägt von zahlreichen Rekorden. Erstmals hatten sich mehr als 6.500 Delegierte aus 83 Ländern für die gesamten fünf Kongresstage registriert. Mit der Anzahl involvierter Länder wurde damit ein neues Maß bei der internationalen Beteiligung erreicht. Darüber hinaus kamen mehr als 10.000 Besucher zum Tag der offenen Tür am Mittwoch, den 3. Oktober, um unter anderem eine Live-Schaltung zum deutschen ESA-Astronauten und ersten deutschen Kommandanten der Internationalen Raumstation (ISS) Alexander Gerst zu erleben.

Prof. Ehrenfreund ist als DLR-Vorstandsvorsitzende die Chefin der größten Forschungsorganisation für Luft- und Raumfahrtforschung in Deutschland und kann auf eine über 30-jährige Karriere als Astrophysikerin und Professorin für Raumfahrtpolitik zurückblicken. Als künftige Präsidentin der Weltraumorganisation IAF ist sie die erste Frau auf diesem Posten. "Es ist wichtig, dass sich mehr junge Frauen mit diesem Berufsfeld auseinandersetzen. Es stellt unsere Zukunft dar - mit unglaublich vielen Möglichkeiten und Jobs. Gerade den weiblichen Nachwuchs will ich ermuntern, die Scheu vor naturwissenschaftlichen Fächern und Ingenieursberufen abzulegen."

Quelle:
DLR Press Release 08 October 2018