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22.10.2018

Newsletter - Oktober 42. KW

Continental Motors Earns China Certifications

Continental Motors Group and the Aviation Industry Corp. of China (AVIC) have announced the receipt of three new type certificate validations from the Civil Aviation Administration of China (CAAC).

The validations authorize the use of compression ignition engines manufactured by Mobile, Alabama-based engine supplier Continental Motors at its German operation, Technify Motors. The powerplants are an option in China for Diamond Aircraft’s DA40D, Piper Aircraft’s PA28-181 Archer III and Textron Aviation’s Cessna 172 R and S models.

The certificates allow Chinese customers to order airframes directly from the aircraft manufacturer with a Continental CD-100 Jet-A burning powerplant.

Retrofit kits are also available for customers currently flying Piper PA28 and Cessna 172 aircraft equipped with avgas engines.

Quelle:
Aviation Week 23 March 2018

 

 

 

Airbus and Chinas Airlines present A350-900 with special joint livery

Taiwan’s China Airlines (CAL) has taken delivery of its newest A350-900 aircraft, which features a unique joint livery that combines the airline’s distinctive plum blossom logo with Airbus’ exclusive A350 XWB carbon fibre pattern.

Following this delivery, China Airlines today has 14 A350-900 aircraft in its fleet. The airline operates these aircraft on non-stop long haul routes, including services from Taipei to Europe and North America as well on selected routes in the Asia-Pacific region.

Since entry into service in 2015, the A350 XWB has established itself as the new long range leader in the larger twin aisle category. Over 200 aircraft are already in service with 22 airlines, flying primarily on long haul routes.

At the end of September 2018, Airbus had recorded a total of 890 firm orders for the A350 XWB from 46 customers worldwide, already making it one of the most successful widebody aircraft programmes ever.

Innovations introduced with the A350 XWB Family include the latest aerodynamic design, carbon fibre fuselage and wings, plus new fuel-efficient Rolls-Royce engines. Together, these features translate into unrivalled levels of operational efficiency, with a 25 per cent reduction in fuel consumption compared with older generation aircraft of the same size, as well as significantly lower maintenance costs.

Quelle:
Airbus Press Release 22 October 2018

 

 

WOW Air selects Airbus FHS-Components service – powered by Skywise – for its A320 and A330 fleets at MRO Europe

 At MRO Europe, WOW Air selected Airbus’ Flight Hour Services (FHS) Components services for its A320 and A330 fleets, covering 20 aircraft and becoming one of the first A330 customers in Europe to enlist Airbus FHS.   The agreement with WOW encompasses CEO and NEO variants of both aircraft families for its fleet, and also includes Airbus’ Skywise and Digital consulting services. Airbus will handle component services including: pooling, on-site stock at main base and repairs. Airbus will also set-up an extensive on-site stock in Iceland at WOW’s facilities.   WOW selected Airbus FHS for its wide range of services and digital solutions portfolio, and will also benefit from Airbus’ FHS global network and capabilities both in the Americas and Asia to secure its global operations. WOW will take advantage of one single interface to manage its whole fleet and components support operations. Furthermore, the FHS service will be ‘powered by Skywise’ – Airbus’ open data platform – helping WOW to enhance its digital capabilities.

Quelle:
Airbus Press Release 18 October 2018

 

 

Boeing CFO Smith to Speak at Baird Global Industrial Conference November 7

Boeing [NYSE: BA] Chief Financial Officer and Executive Vice President of Enterprise Performance & Strategy Greg Smithwill speak at the Baird Global Industrial Conference in Chicago on November 7 at 3:00 p.m. CT.

Visit http://wsw.com/webcast/baird53/ba/ to access a link to the live broadcast of the conference. Individuals should check the website prior to the session to ensure access to the audio stream.

Quelle:
Boeing Press Release 17 October 2018

 

 

 

WECHSELAKKUS FÜR E-FAHRZEUGE: PILOTPROJEKT GESTARTET

Das Unternehmen GreenPack testet mit einem Projekt in Berlin Austausch-Akkus aus dem Automaten für Elektrofahrzeuge.

Einer der größten Kritikpunkte, die Firmen und Fahrer immer wieder äußern, wenn es um das Thema Elektromobilität geht, ist die lange Ladezeit. Zwar gibt es inzwischen auch Schnellladestationen, aber auch diese können zeitlich keine Wunder vollbringen. Eine Lösung wären daher Akkus, die man bei Bedarf wechseln kann. Wie gut sich diese Idee in die Praxis umsetzen lässt, testet GreenPack seit Ende September zusammen mit Logistikern, Lieferdiensten, Handwerkern und Gewerbetreibenden an acht Standorten in Berlin.

Das Prinzip ist dabei denkbar einfach: In den verschiedenen Stationen lagert das Unternehmen für mobile Energielösungen Akkupacks, die mit mehreren leichten Elektrofahrzeugen, wie zum Beispiel Lastenräder, kompatibel sind. Ist der Akku eines E-Fahrzeuges leer, lässt sich dieser dann an den aufgestellten Automaten schnell und unkompliziert gegen einen neuen tauschen. 

Wer an dem Praxistest teilnehmen möchte, kann die passenden Fahrzeuge bei GreenPack sowohl für längere als auch für kürzere Zeiträume anmieten. Zum Angebot zählen E-Cargobikes sowie zwei- und vierspurige Elektroleichtfahrzeuge. Die Anbindung an das Akkuaustauschsystem ist dabei bereits in der Mietgebühr enthalten.

Quelle:
DEKRA Press Release 18 October 2018

 

 

 

Satellit mit Tomaten an Bord geht auf Reisen

Am Mittwoch, 17. Oktober 2018, hat der deutsche Forschungssatellit Eu:CROPIS den Ort seiner Herstellung, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen, verlassen. Mit an Bord: 24 Tomatensamen. Der einen Meter lange und 230 Kilogramm schwere Satellit befindet sich jetzt auf dem Weg über Frankfurt zur US-amerikanischen Vandenberg Air Force Base in Kalifornien. Am 19. November soll der Satellit mit einer Falcon 9-Rakete von Space-X ins All starten.

"Wir wollen untersuchen, wie im All aus ihrem eigenen Abfall eine atembare Atmosphäre und Nahrung für Astronauten entstehen können", sagte Hartmut Müller, Projektleiter für den Bau des Satelliten am DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. Das Ziel: Für mehrjährige künftige Raumfahrtmissionen sollen Astronauten sich selbst versorgen können. Bis zum Start sind die Tomatensamen quasi im Tiefschlaf. Erst im All erhalten sie durch ein automatisiertes System Wasser, Dünger, Licht, "alles, was sie zum Wachsen brauchen", so Müller. Durch Drehung des Satelliten wird sogar eine künstliche Schwerkraft erzeugt, die zunächst der des Mondes, später dann der des Mars entspricht.

Auch ein Satellit wird verzollt

Vor dem Abtransport musste der Satellit noch eine Reihe letzter Tests über sich ergehen lassen. Direkt vor dem Verladen gab es dann noch eine Prüfung durch den Zoll.

Die wissenschaftliche Leitung der Mission liegt beim DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Dieses verspricht sich auch Erkenntnisse über Anwendungen auf der Erde, beispielsweise für Gewächshäuser in Hochhäusern ("Vertical Farm").

Quelle:
DLR Press Release 18 October 2018

 

       

 

DIEHL AVIATION VERSTÄRKT STANDORT IM UNGARISCHEN NYÍRBÁTOR MIT NEUEM LOGISTIKZENTRUM

Einweihung des neuen Gebäudes in Anwesenheit von ungarischen Würdenträgern

Diehl Aviation baut seine Fertigungskapazitäten im ungarischen Nyírbátor weiter aus und feierte heute die Einweihung eines neuen Logistikzentrums, wobei neben Firmenvertretern auch der Bürgermeister, Máté Antal, der Parlamentsabgeordnete, Dr. Simon Miklós, sowie der Präsident der regionalen Verwaltung, Seszták Oszkár, anwesend waren.

Die neue Logistikhalle umfasst 2.500 qm Grundfläche und hat eine Höhe von 12 Metern. Baubeginn war im Oktober 2017; fertiggestellt wurde das Gebäude im Juli 2018. Der Generalauftragnehmer für die Bauarbeiten war die Firma Pallér Csarnok Kft.

Diehl Aviation baute seit der Produktionsaufnahme im Jahre 2011 die Fertigung in Ungarn konsequent aus. Zunächst wurden als Zulieferung für den deutschen Standort Laupheim Kabinenelemente im Bereich Klimarohre, Tür und Türrahmen gefertigt; später kamen Seitenwände und Isolationspakete hinzu. Die in Nyírbátor hergestellten Produkte werden in die Flugzeugtypen A320, A330, A350 und A380 von Airbus verbaut.

Der Ausbau und die zunehmende Qualifizierung des Standortes ermöglichen es dem Unternehmen in Zukunft bei Bedarf das Produktportfolio in Nyírbátor zu erweitern. Diehl Aviation beschäftigt heute über 600 Mitarbeiter in Nyírbátor und Debrecen. Ein weiterer Anstieg der Mitarbeiterzahl ist je nach Entwicklung der Geschäftstätigkeit in der Zukunft möglich.

Quelle:
Diehl Press Release 19 October 2018

 

 

 

 

GPS Approach endlich in Betrieb

Der Geschäftsführer, Dr. Klaus-Jürgen Schwahn, seit 37 Jahren Pilot, hat es sich nicht nehmen lassen, diesen Flug selber durchzuführen. Begleitet wurde er von Jan-Peter Fischer, dem Geschäftsführer der CD Aircraft, dem Haupthändler von CIRRUS Aircraft in Deutschland.

Im Grunde war der Anflug vollkommen unspektakulär und so soll es auch sein. Einfach zu fliegen, präzise, wetterunabhängig und deshalb  vor allen Dingen eines: sicher! Im Grunde ist dies heute Stand der Technik und eigentlich sollten GPS-Anflüge auf allen Flugplätzen verfügbar sein. Viele Länder arbeiten intensiv daran.  Schönhagen musste viel zu lange darauf warten. Gerade deshalb hat dieser Flug einen großen symbolischen Wert.

Am 2. August 2006 hatte die Flugplatzgesellschaft den Antrag gestellt. 13 Jahre, in denen alleine die Flugplatzgesellschaft über 12.000 Arbeitsstunden investieren musste, um die technischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen. Obwohl so ein GPS-Anflug formal nur eine Änderung der Betriebsgenehmigung ist, sind die Einspruchsmöglichkeiten grenzenlos und so mussten rund die Hälfte dieser 13 Jahre mit Rechtsstreitigkeiten, behördlichen Widerspruchsverfahren und gerichtsanhängigen Klagen verbracht werden.

Heute kann der Flugplatz feiern und schlägt in seiner über 80-jährigen Entwicklung ein neues Kapitel auf. Der Instrumentenflugbetrieb wird nicht nur den Flugbetrieb sicherer machen, er ist auch eine wichtige Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Flugplatzes. Wie der Straßenverkehr, steht auch die Luftfahrt vor vielen Veränderungen. Neue Antriebs- und Mobilitätskonzepte werden die Luftfahrt der Zukunft leiser, umweltfreundlicher und unabhängiger von fossilen Energieträgern machen. Viele dieser neuen Entwicklungen passieren heute gerade in der Allgemeinen Luftfahrt; auf den kleinen Flugplätzen, bevor sie auf die Großluftfahrt übertragen werden können. So ist der Flugplatz Schönhagen unter dem Titel „Airport oft he Future“ wichtiger Partner im Innovationsbündnis für emissionsarme Flugantriebe in der Metropolregion Berlin/Brandenburg (IBEFA). Mit Partnern aus Wirtschaft und Forschung, wie z.B. der TH Wildau wird an neuen Ideen getüftelt. 

Die Einführung des GPS-Anfluges ist hierbei ein erster, wichtiger Schritt in die Zukunft.

Quelle:
Flugplatz Schönhagen Press Release 11 October 2018

 

 

 

Fraport-Verkehrszahlen im September und in den ersten neun Monaten 2018: Wachstumstrend hält an

Passagieraufkommen steigt in Frankfurt und international

Der Flughafen Frankfurt zählte im September 2018 rund 6,6 Millionen Passagiere. Dieser Anstieg um 6,3 Prozent war erneut hauptsächlich durch das Wachstum im Europaverkehr geprägt. Die Zahl der Flugbewegungen nahm analog um 5,7 Prozent auf 45.950 Starts und Landungen zu. Auch die Summe der Höchststartgewichte stieg um 4,0 Prozent auf rund 2,8 Millionen Tonnen. Lediglich das Cargo-Aufkommen sank bedingt durch eine schwächere Entwicklung des Welthandels leicht um 1,4 Prozent auf 185.042 Tonnen.

In den ersten neun Monaten des Jahres verzeichnete der Flughafen Frankfurt ein Plus von 8,4 Prozent auf knapp 53,0 Millionen Passagiere. Mit 386.048 Starts und Landungen erhöhte sich die Zahl der Flugbewegungen um 8,0 Prozent. Die Höchststartgewichte nahmen um 5,3 Prozent zu und erreichten einen Wert von annähernd 23,8 Millionen Tonnen. Das Cargo-Aufkommen blieb mit etwa 1,6 Millionen Tonnen knapp unter dem Vorjahresniveau (minus 0,8 Prozent).

Die internationalen Beteiligungsflughäfen entwickelten sich im bisherigen Jahresverlauf positiv. Der slowenische Airport in Ljubljana schloss die ersten drei Quartale mit einem Wachstum von 9,7 Prozent auf rund 1,4 Millionen Fluggäste (im September plus 6,3 Prozent auf 191.823 Passagiere). Die beiden Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre in Brasilien erreichten gemeinsam einen Anstieg von 5,1 Prozent auf knapp 10,8 Millionen Fluggäste (im September plus 8,6 Prozent auf rund 1,2 Millionen Passagiere).

Die 14 griechischen Regionalflughäfen notierten insgesamt etwa 25,9 Millionen Fluggäste, ein Zuwachs von 8,9 Prozent (im September plus 8,2 Prozent auf rund 4,5 Millionen Passagiere). Die drei aufkommensstärksten Airports waren dabei Thessaloniki (plus 5,1 Prozent auf 5,2 Millionen Fluggäste), Rhodos (plus 6,3 Prozent auf 4,9 Millionen Passagiere) und Kerkyra auf Korfu (plus 15,5 Prozent auf etwa 3,1 Millionen Fluggäste).

Mit knapp 16,5 Millionen Passagieren erzielte der Flughafen im peruanischen Lima einen Zuwachs von 8,2 Prozent (im September plus 5,1 Prozent auf rund 1,8 Millionen Fluggäste). Die beiden bulgarischen Twin Star Flughäfen Varna und Burgas schlossen die ersten neun Monate des Jahres mit einem Zuwachs von 12,4 Prozent auf insgesamt fast 5,3 Millionen Passagiere (im September plus 6,7 Prozent auf 788.091 Fluggäste). Der Flughafen Antalya in der Türkei wuchs um 21,7 Prozent auf annähernd 26,5 Millionen Passagiere (im September plus 17,9 Prozent auf rund 4,4 Millionen Fluggäste). Die deutsche Beteiligung in Hannover verzeichnete ein Plus von 8,4 Prozent auf fast 4,9 Millionen Passagiere (im September plus 9,6 Prozent auf 722.769 Fluggäste). Mit 11,1 Prozent Zuwachs zählte der Flughafen im russischen St. Petersburg etwa 14,0 Millionen Passagiere (im September plus 11,6 Prozent auf rund 1,9 Millionen Fluggäste). Der Flughafen in Xi’an, China, begrüßte fast 33,5 Millionen Fluggäste, was einem Anstieg von 7,4 Prozent entsprach (im September plus 3,6 Prozent auf annähernd 3,8 Millionen Fluggäste).

Quelle:
Fraport Press Release 12 October 2018

 

 

 

Sikorsky Operator Marks Safe Flight Milestone With S-76® Helicopters

Sikorsky, a Lockheed Martin company (NYSE: LMT), today recognized American Express’ corporate flight department for achieving 8,000 hours of safe flight with its fleet of S-76 helicopters. The event took place during the 2018 National Business Aviation Association Convention & Exhibition.

American Express established its corporate flight department 50 years ago, adding Sikorsky aircraft to its fleet in 1980. Since then, American Express has had a stellar safety record with no accidents or incidents with its Sikorsky helicopters.

“Since 1980, we have flown more than 8,000 hours of executive transportation using a reliable fleet of Sikorsky S-76 helicopters without incident or accident. We’re extremely proud of our safety record, and grateful for Sikorsky’s commitment to the safety and reliability of its products,” said American Express’ Vice President, Aviation, Richard Walsh.

 “American Express’ safe flight record is an example to the entire rotorcraft industry,” said Sikorsky’s Regional Executive for North America, Jeanette Eaton. “Sikorsky is extremely proud of our customer’s flight hour achievement and the diligence they exhibit in maintaining and operating their aircraft.”

Based at Stewart International Airport in Newburgh, New York, American Express has operated an S-76A™, two S-76B™ models and one S-76C+™helicopter as part of its fleet. 

Since 1977, Sikorsky has delivered more than 875 S-76® helicopters to customers around the world. The S-76 series is well-known for high reliability with more than 130 aircraft performing corporate transportation missions world-wide and aircraft performing Head of State transportation missions for 10 nations. 

Quelle:
Lockheed Martin Press Release 16 October 2018

 

 

 

 

Vereinigung Cockpit fordert überfällige Anpassung der betrieblichen Mitbestimmung für Flugzeugbesatzungen

Die derzeitigen Regelungen des § 117 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) schließen das fliegende Personal grundsätzlich von der Errichtung eines Betriebsrates und damit von der betrieblichen Mitbestimmung aus. Stattdessen können für Piloten und Flugbegleiter entsprechende Vertretungen nur durch einen Tarifvertrag errichtet werden. Kommt es nicht zum Abschluss eines solchen, haben die Betroffenen keine Möglichkeit, ihre Mitbestimmungsrechte wahrzunehmen und stehen schutzlos da. Piloten und Flugbegleiter haben somit keine Möglichkeit, einen Betriebsrat zu wählen, wenn der Arbeitgeber sich dem verweigert. So zuletzt geschehen bei der SunExpress Deutschland. Auch für die 20.000 Piloten und Flugbegleiter bei Ryanair existiert bis heute kein betriebliches Mitbestimmungsgremium.

„Arbeitgeber nutzen dieses Schlupfloch für ihre Zwecke aus. Die veraltete Vorschrift des § 117 BetrVG muss dringend modernisiert werden. Es ist absolut unverständlich, warum für das fliegende Personal andere Rechte gelten sollen als für die übrigen Arbeitnehmer im selben Unternehmen“, so Martin Locher, Präsident der Vereinigung Cockpit (VC).

Eine ersatzlose Streichung des § 117 BetrVG würde bislang geltende Tarifverträge und damit bereits etablierte Mitbestimmungsrechte gefährden. Daher strebt die VC eine Reform der bestehenden Regelung an. „Aufgrund der Besonderheiten des fliegenden Personals sind Tarifverträge weiterhin die beste Lösung. Sollte der Arbeitgeber einen solchen Tarifvertrag verweigern, muss das Gesetz dennoch die Etablierung eines Betriebsrats ermöglichen. Durch eine solche Auffanglösung könnte sich kein Arbeitgeber mehr seiner sozialen Verantwortung entziehen“, so Locher abschließend.

Quelle:
VC Press Release 19 October 2018