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07.07.2018

Newsletter - Juli 27. KW

Audis großer Plan: So sollen wir alle bald zur Arbeit fliegen

Für Audi liegt die Zukunft des Verkehrs nicht nur auf der Straße, sondern auch in der Luft. Mit Pop.Up Next hat der Autokonzern schon ein Konzept vorgestellt.

In Ingolstadt soll die Zukunft des Verkehrs gestaltet werden. Mit seinem Flugtaxi "Pop.Up Next" will Audi mit seiner Tochterfirma Italdesign sowie Airbus die Luft erobern. Allerdings muss sich erst noch zeigen, wie tauglich das Konzept überhaupt ist.

Mit dem Flugtaxi in die Zukunft

Den Startschuss für das Projekt haben Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Staatministerin für Digitales Dorothee Bär sowie Bram Schot, kommissarischer CEO von Audi, Airbus-CTO Grazia Vittadini und Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel diese Woche gegeben.

Der Testbetrieb findet im Rahmen des EU-Gemeinschaftsprojekts Projekts "Urban Air Mobility". Langfristig will Audi Menschen in Großstädten schnell und komfortabel auf der Straße und in der Luft transportieren. Der Konzern will so die immer größer werdenden Verkehrsprobleme lösen.

Das Konzept "Pop.Up Next" von Audi ist eine ultraleichte Passagierkabine für zwei Menschen. Sie soll sich mit einem Auto- oder einem Flugmodul koppeln lassen. Im Inneren befindet sich ein 49 Zoll großer Bildschirm.

Quelle:

Merkur.de  22 June 2018

 

 

 

Airbus collaborates with Wilhelmsen to develop unmanned aircraft systems for maritime deliveries

Airbus and Wilhelmsen Ships Service have entered into a strategic collaboration to drive the development of an end-to-end service for safe deliveries of parcels with an unmanned aircraft system (UAS), in the maritime industry.

The announcement was made today at the biennial Posidonia maritime exhibition taking place in Athens, Greece, with the MoU signed by Airbus’ and Wilhelmsen’s representatives.

Skyways is an experimental project aimed at developing a safe and commercially viable aerial unmanned delivery system for use in dense urban cities in its first trial phase. The project is being led by a team in Singapore, where plans are progressing towards the launch of a first trial system at the National University of Singapore in July.

The MoU signature with Wilhelmsen paves the way for the start of a second trial phase which will cover the delivery of goods from the Singapore coast to ships anchored at bay – commonly known as ‘shore-to-ship’.

Under this collaboration, Airbus is the overall Skyways system architect and provider, contributing its expertise in aeronautical vertical lift solutions and experiences from its first trial phase, to develop the UAS for shore-to-ship deliveries. The UAS is an innovative system-of-systems that includes aviation-standard UAVs, ground control stations, air navigation systems, and operational and maintenance procedures. Wilhelmsen, with its wealth of experience in ship agency services, will develop and provide customer services, and ensure compliance of the UAS operations with maritime safety and security regulations.

The initial two-week shore-to-ship pilot trial will begin in the third quarter of 2018, delivering parcels to vessels anchored off the coast of Singapore – one of the world’s busiest ports.  Command and delivery centres will be set up at the pier to facilitate the deliveries, with an initial delivery range of up to 3km from the shoreline.  A second delivery station will be positioned at an open space in Marina South to extend delivery coverage to more anchored vessels.

Airbus’ Skyways lead Leo Jeoh, said: “This collaboration with Wilhelmsen, the first of its kind in the region, gives us a unique test bed where we can trial, refine and shape the future of shore-to-ship drone technologies.  This also serves as an exciting opportunity to bring together the strong domain expertise of both Airbus and Wilhelmsen, to pioneer the future of UAS in the maritime industry.”

“We are absolutely thrilled to be working with a forward thinking, industry leader like Airbus. When we announced last year that we were pursuing drone delivery, we were greeted with a fair amount of scepticism, but our collaboration with Airbus, shows we really do mean business,” said Marius Johansen, Vice President Commercial, Ships Agency at Wilhelmsen Ships Service.

As an outward looking company, eager to utilise technology to help improve our customers’ experiences, drone delivery is a perfect fit for our agency business. As part of our standard husbandry services, we organise the delivery of essential spares, medical supplies and cash to master via launch boat day in and day out all over the world. Delivery by drone is much more cost effective, quicker, and frankly safer for all involved.”

While drones have already been mooted as one way to deliver items on shore and at sea, the use of UAS in the maritime industry shapes the possibility to enlarge existing ship agency services’ portfolio, increase productivity by up to six times, lower delivery costs by up to 90%, reduce carbon footprint, and significantly mitigate risks of accidents associated with launch-boat deliveries.

Quelle:
PlatformUCA 07 June 2018

 

 

Hilfe für die Kinder von Hasan Sham und Mosul

Luftfahrt ohne Grenzen fliegt erneut Hilfsgüter in den Nordirak

 Bereits zum 5. Mal wird die Organisation Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help mit einer großen Hilfslieferung die Kinder im nördlichen Irak mit dringend benötigten Hilfsgütern versorgen. Rund 4000 Kinder unter drei Jahren und etwa 3500 Waisenkinder warten dort auf dringende Hilfe. Das Flugzeug mit der wertvollen Fracht hat heute den Flughafen Hahn in Richtung Erbil verlassen. Insgesamt leben in den Lagern von Hasansham und Dibaga rund 23.000 Kinder. Immer wieder haben die Helfer bei früheren Hilfslieferungen vor Ort von den Betroffenen gehört, dass sie darauf warten, wieder nach Hause zurückkehren zu können und nicht vorhaben nach Europa zu flüchten. „Es ist erschreckend wie das Interesse für diese Kinder, die mit ihren Angehörigen, aber sehr oft auch alleine auf der Flucht sind, inzwischen nachgelassen hat. Viele von ihnen sind traumatisiert und leben schon seit Jahren unter unwürdigen Umständen in Lagern, ohne schulische Bildung und die Aussicht auf eine Zukunft. Ganz besonders ihnen gilt unsere Aufmerksamkeit und Fürsorge“, sagte Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen. Voraussetzung dafür wäre aber, dass die Versorgung und die Chancen für eine bessere Zukunft auch in den Lagern verbessert werden. Aus diesem Grunde wird Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help in der Region auch drei Computerschulen in Kooperation mit der Barzani Charity Foundation einrichten. An Bord des Flugzeuges werden vor allem Kindernahrung, Windeln und Zwieback befördert. Luftfahrt ohne Grenzen e.V. / Wings of Help breitet weltweit seine Flügel aus, um Menschen in Not zu helfen. Die Aufgabengebiete sind die Versorgung notleidender Menschen nach Natur- und humanitären Katastrophen sowie der Transport medizinischer Notfälle aus aller Welt zur ärztlichen Behandlung nach Deutschland. Luftfahrt ohne Grenzen e.V. stellt gerne Spendenquittungen aus und sendet sie umgehend zu.

Quelle:
Luftfahrt ohne Grenzen

   

 

 

Luftfahrtstandort Niedersachsen auf der ILA

Auf der im zweijährlichen Turnus stattfindenden ILA Berlin präsentieren wir den Luft- und Raumfahrtstandort Niedersachsen. Seit 2010 sind wir dort mit einem Chalet vertreten und bieten unseren Partnerunternehmen somit eine attraktive Ausstellungsfläche.

Auf der Messe trifft sich die Welt aus Luft- und Raumfahrt. Die neuesten Innovationen werden ausgestellt und von politischen Entscheidern, Industrieexperten und Wissenschaftlern im globalen Rahmen diskutiert. Neben der Weiterentwicklung stehen auch Nachhaltigkeitslösungen im Fokus des Diskurses. 
Nach wie vor bildet der Austausch zwischen Unternehmen den Mittelpunkt der Ausstellung. Mit mehr als 1000 Ausstellern wird das Kontakte knüpfen leicht gemacht und durch spezielle Matchmaking- und Speeddating-Events gefördert.

Rückblick ILA 2018

Vom 25. bis 29. April 2018 wurde die ILA Berlin, eine der bedeutendsten Luft- und Raumfahrtmessen, am künftigen Hauptstadtflughafen in Schönefeld ausgerichtet.

Niedersachsen Aviation präsentierte sich erstmals auf einem Gemeinschaftsstand mit den anderen Norddeutschen Ländern im International Supplier Center ISC und wie bereits 2016 mit den anderen Norddeutschen Ländern und Bayern in einem gemeinsamen Chalet.

Niedersachsen setzt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den  norddeutschen Ländern und Bayern auf der ILA Berlin fort

Die diesjährige ILA Berlin wurde von rund 180.000 Besuchern und damit 30.000 Teilnehmern mehr als bei ihrer letzten Ausgabe im Jahr 2016 besucht. Auch die Austelleranzahl hat sich positiv entwickelt. Unter den 1.100 Austellern war Niedersachsen Aviation 2018 nunmehr zum fünften Mal mit einer starken Präsenz auf der Innovationsmesse vertreten.

Gemeinsam mit den anderen Norddeutschen Ländern präsentierte sich Niedersachsen erstmalig mit einem Gemeinschaftsstand im International Supplier Center ISC. Die Norddeutsche Zusammenarbeit zwischen Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wurde auch beim zweiten gemeinsamen Auftritt in einem Chalet gelebt, bei dem auch die langjährige Kooperation mit Bayern erfolgreich fortgesetzt werden konnte.

Das Dreifachchalet war offen und modern gestaltet und stellte für die beteiligten Partner wieder eine ideale Kommunikationsplattform für Gespräche mit Geschäftspartnern, Kunden und Vertretern aus Politik und Gremien dar. Darüber hinaus bot das Chalet einen hervorragenden Blick auf das Flugfeld und die Airshow.

Auch im Zuge dieser Messeteilnahme luden die Norddeutschen Wirtschaftsminister und -senatoren zum gemeinsamen Norddeutschen Abend ein, der dieses Jahr in der Landesvertretung Bremens stattfand. Dort begrüßte der Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Martin Günthner am Abend des zweiten Messetages die zahlreichen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zur gemeinsamen Networking-Veranstaltung.

Für den Standort Niedersachsen und die Landesinitiative Niedersachsen Aviation lässt sich die Messe im Jahr 2018 erneut als großer Erfolg werten. Wir freuen uns bereits jetzt auf die ILA Berlin 2020!

Quelle:
Niedersachsen Aviation

 

 

 

23. MILITÄRISCHER MOTORFLUGWETTBEWERB

31.08 bis 02.09.2018

Ort:Niederstetten ETHN
Bundesland: Baden-Württemberg
Veranstalter: Bw-Flugsportvereinigung
Website: http://www.bw-flugsport.de/
Kontakt: Motorflug(at)Bw-Flugsport.de

Quelle:
DAeC

 

 


Besuch der Arbeitskreise Digitalisierung/ Innovation und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion NRW

Die Arbeitskreise Digitalisierung /Innovation und Verkehr der CDU-Landtagsfraktion NRW besuchten am Mittwoch, den 20. Juni das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln, um sich über den aktuellen Stand der Forschung in den genannten Bereichen zu informieren.

Dr. Rolf-Dieter Fischer, Standortleiter DLR Köln-Porz, begrüßte die Delegation und gab eine kurzen Überblick über das DLR insgesamt und die Schwerpunkte der Forschungsarbeit.

Der DLR Programmdirektor für Verkehr, Magnus Lamp, eröffnete die Vortragsreihe mit speziellem Fokus auf der Darstellung der Forschungsarbeit im Bereich von Schiene, Verkehr und urbaner Mobilität. Er hob hervor, dass das DLR führend in der Verkehrsforschung in Europa sei und die erforderliche Kompetenz, das Know-how und die dafür nötigen Großforschungseinrichtungen besitze, um Unterstützung für die Entwicklung neuer Konzepte und Technologien für Fahrzeuge und Mobilitätskonzepte zu leisten. Besonders betonte er das Engagement des DLR im Bereich der Bahnforschung mit dem Ziel, Wirtschaftlichkeit und technische Entwicklung des Bahnsystems im Wettbewerb mit der Straße voranzutreiben. Den Anforderungen des Menschen als Verkehrsteilnehmer und potentieller Kunde - zum Beispiel für das automatisierte Fahren - widme das DLR besondere Aufmerksamkeit.

Prof. Dr. Frank Köster vom DLR-Institut für Verkehrssystemtechnik, führte dann weiter aus, dass automatisiertes und vernetztes Fahren sich in ein bestehendes Gesamtsystem einfügen muss. Dabei kommen unterschiedliche Optionen zum Tragen, wo findet Mobilität statt, urban oder räumlich? Wichtig für die Forschung ist das Zusammenspiel je nach Anwendungssituation, damit erfasst werden kann, welche Rolle eine technische Komponente innerhalb dieses Gesamtsystems spielt. Er hob die Notwendigkeit von Teststrecken hervor; besonders bei der Verknüpfung von Autobahnen zu Landstraßen und in die Städte gebe es unterschiedlichste Anforderungen zu berücksichtigen: "Wir arbeiten intensiv daran, in der Simulation und im realen Testfeld zu zeigen, wie sicher ein System sein muss, damit automatisiertes Fahren sicher eingeführt werden kann.

Dr. Mark Azzam, Leiter DLR Think Tank, gab einen Einblick in die Beiträge des DLR zur Digitalisierung in Forschung und Wissenschaftsmanagement. So wurde mit der DLR Strategie 2030 ein neuer Querschnittsbereich Digitalisierung etabliert, um zukünftig noch gezielter bei der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft unterstützen zu können. Mit der Vorstellung verschiedener Forschungsfelder von Smart Farming mittels Satellitendaten bis Robotik und dem breiten Thema der Künstlichen Intelligenz zeigte er auf, dass im gesamten DLR bereits sehr lange und erfolgreich im Kontext von Digitalisierung geforscht und gearbeitet wird. Ein treffendes Beispiel aus der Luftfahrt ist auch das Leitkonzept zum virtuellen Produkt. Dieses sieht vor, ein Flugzeug von der Konzeption über die Zulassung lebenslang digital zu begleiten - Dr. Azzam hierzu: "Wir müssen in Deutschland die Bewertungsfähigkeit des Gesamtsystems aufrechterhalten." Rolf Hempel, Leiter Simulation und Softwaretechnik im DLR, gab spannende Einblicke in das Querschnittsprojekt Big-Data-Plattform, eines von acht Projekten im Rahmen der Querschnittsinitiative Digitalisierung, das alle Fachbereiche des DLR umspannt. Dieses Projekt hat sich das ambitionierte Ziel gesteckt, die Grundlage zu schaffen, um die enormen Datensätze aus den unterschiedlichsten Quellen von über 20 Instituten des DLR zusammenzuführen und diese systematisch analysieren zu können. Dazu gehören Satellitendaten aus der Erdbeobachtung genauso wie Verkehrsdaten oder Messdaten aus Windkanälen.

Klaus Voussem, der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, zog ein positives Resümee und äußerte den Wunsch, die Kooperation mit dem DLR zu intensivieren. "Das, was Sie uns heute gezeigt haben, brauchen wir in NRW. Ich schlage vor, mit unserer Unterstützung die Akteure auf der kommunalen wie regionalen Ebene mit dem DLR im Landtag zusammenzubringen, und dies als Auftakt für konkrete Arbeitsschritte bei der Bewältigung von verkehrsbezogenen Problemen zu nutzen."

Florian Braun, der digitalpolitische Sprecher seiner Fraktion, befürwortet den Dialog zwischen Forschung und Politik. "Als Kölner Abgeordneter wünsche ich mir eine enge Kooperation zwischen dem DLR und der Stadt Köln. Ich bin sicher, dass wir mit dem DLR einen unabhängigen und kompetenten Berater haben, der sein Know-how und seine Erfahrungen maßgeblich einbringen kann zur Verbesserung der Verkehrssituation."

Quelle:
DLR Press Release 21 June 2018

 

 

LOCKHEED MARTIN AWARDED CONTRACT TO BUILD F-16 BLOCK 70 AIRCRAFT FOR BAHRAIN

World's first Block 70 aircraft will be built in Greenville, South Carolina

Lockheed Martin (NYSE: LMT) received a $1.12 billion contract from the U.S. government to produce 16 new F-16 Block 70 aircraft for the Royal Bahraini Air Force. The Undefinitized Contract Action award represents the first F-16 Block 70 sale and the first F-16 production program to be performed in Greenville, South Carolina.

The Kingdom of Bahrain is the first customer to procure the F-16 Block 70, the newest and most advanced F-16 production configuration.F-16-Block-70-Bahrain--Lockheed-Martin

"We value our long-standing relationship with the Kingdom of Bahrain and look forward to beginning production activities on their first Block 70 aircraft at our facility in Greenville," said Susan Ouzts, vice president of Lockheed Martin's F-16 Program. "This sale highlights the significant, growing demand we see for new production F-16s around the globe."

Lockheed Martin expects F-16 production to create between 150 and 200 new jobs in Greenville. F-16 production also supports hundreds of U.S.-based Lockheed Martin engineering, procurement, sustainment and customer support jobs and thousands of U.S. supplier jobs. The F-16 supply chain is currently supported by 450 U.S. suppliers in 42 states.

The F-16 Block 70 features advanced avionics, a proven Active Electronically Scanned Array radar, a modernized cockpit, advanced weapons, conformal fuel tanks, an automatic ground collision avoidance system, an advanced engine and an industry-leading extended structural service life of 12,000 hours.

The combat-proven F-16 continues to prove itself as the world's most successful, combat-proven multi-role fighter. To date, 4,604 F-16s have been procured by 28 customers around the world. Approximately 3,000 operational F-16s are flying today with 25 leading air forces, including the U.S. Air Force.

Quelle:
Lockheed Martin Press Release 25 June 2018

 

 

Neues Langstrecken-Heckdock am Wartungsstandort München in Betrieb

Investition von zwei Millionen Euro für optimierte Wartung an Airbus A330, A340 und A350

Die Lufthansa Technik AG hat am 20. Juni 2018 ein neues Heckdock am Standort München in Betrieb genommen und dafür über zwei Millionen Euro investiert. Das Dock wird für Wartungsarbeiten an den Flugzeugmustern Airbus A330, A340 und A350 eingesetzt.
 
Das Dock erleichtert die Wartungsarbeiten am Heck der Langstreckenflugzeuge, da es das Höhen- und Seitenleitwerk sowie die Hilfsturbine, APU, leichter zugänglich macht. Zudem ermöglicht es, dass verschiedene Arbeiten gleichzeitig durchgeführt werden können. Das Dock ist 28,5 Meter breit, 21 Meter tief und hat eine Höhe von 20,7 Metern. Das Gewicht beträgt 125 Tonnen.

„Nach zwei Jahren Projektphase und drei Monaten Aufbauzeit ermöglicht das Heckdock eine effizientere und sichere Bearbeitung der Arbeitspakete und ist eine Investition in die Zukunft des Langstrecken-Wartungsbetriebs am Standort München", sagt Holger Beck, Senior Director Aircraft Line Maintenance München.

Mit über 800 Mitarbeitern wartet Lufthansa Technik an ihrem zweitgrößten Wartungszentrum innerhalb Deutschlands Kurz- und Langstreckenflugzeuge von über 40 Kunden, darunter allein mehr als 100 Flugzeuge der Lufthansa Group. 

Quelle:
Lufthansa Technik Press Release 20 June 2018

 

 

 

 

Rheinmetall erneut erfolgreich in Kanada

Millionenauftrag für Marine-Schutzsystem MASS

Rheinmetall hat einen wichtigen Folgeauftrag bei den kanadischen Streitkräften gewonnen. Die Marine des NATO-Partnerlandes beabsichtigt die Erweiterung von MASS Schutzsystemen auf Fregatten im Gesamtwert von rund 20 MioCAD 
(12 MioEUR). MASS (Multi Ammunition Softkill System) ist ein automatisiertes Täuschkörpersystem, das Marineschiffe vor Bedrohungen durch moderne Anti-Schiffsraketen schützt.

Das Projekt wird in enger Partnerschaft von Rheinmetall am Standort Fronau (Bayern) und Rheinmetall Canada Inc. (Québec) in einer Gesamtlaufzeit von vier Jahren 
(2018 bis 2022) realisiert. Die kanadische Beschaffungsbehörde hat jetzt den Auftrag freigegeben, von dem jeweils 6 MioEUR auf den deutschen Standort Fronau sowie auf die Rheinmetall Canada entfallen.

Bereits installierte Zwei-Werfer-Systeme auf den Fregatten der Halifax-Klasse sollen im Zuge dieser Aufrüstung zu einer Drei-Werfer-Anlage ausgebaut werden. Dazu werden Baugruppen und Einzelteile der MASS-Anlagen zunächst zu Rheinmetall Canada gebracht, wo sie zusammengesetzt und in Betrieb genommen werden, bevor sie an Bord installiert werden.

Bereits 2009 war Rheinmetall mit der Ausrüstung zwölf kanadischer Fregatten der Halifax-Klasse mit MASS beauftragt worden. Auch die dazugehörige Täuschkörpermunition Omnitrap und MASS-Dueras haben die kanadischen Streitkräfte bei Rheinmetall unter Vertrag genommen.

MASS ist – inklusive der dazugehörigen Spezialmunition – ein am Rheinmetall-Standort Fronau entwickeltes Täuschkörperwurfsystem, das zum Schutz von Schiffen gegen Seezielflugkörper entwickelt wurde. Es kann auf allen Schiffstypen installiert, in bestehende Führungs- und Waffeneinsatzsysteme integriert oder als eigenständiges System betrieben werden. Marinekräfte in 13 Ländern weltweit nutzen aktuell insgesamt 224 MASS Werfer zum Schutz ihrer Schiffe, vor allem gegen radargelenkte Seezielflugkörper, aber auch gegen Infrarotbedrohungen sowie Panzerabwehrwaffen in asymmetrischen Bedrohungsszenarien.

Vor kurzem hat Rheinmetall zwei Weiterentwicklungen des Systems präsentiert, die die Vielseitigkeit von MASS erneut unter Beweis stellen. MASS OCR (Offboard Corner Reflector) bildet durch eine spezielle Radar-Signatur die Silhouette des Schiffes in sicherer Entfernung ab und führt auch Seezielflugkörper der neuesten Generation zuverlässig in die Irre. Darüber hinaus verfügt die MASS Stand Alone Variante über eine spezielle Sensor-Einheit und ist für Modernisierungen von Marine-Schiffen bzw. Booten bestens geeignet.

Das System ist in der Lage, eine Flugkörperbedrohung, eine Zielmarkierung durch Radar- und Laserleitstrahlen oder eine Laserentfernungsmessung frühzeitig zu erkennen und bei Bedarf vollautomatisch abzuwehren. Mit der durch das System eingeleiteten Gegen-maßnahme wird ein Scheinziel generiert, das von der Bedrohung als höherwertigeres Ziel beurteilt wird, so dass die Rakete schließlich fehlgelenkt wird. Diese Gegenmaßnahmen werden von MASS selbstständig und unter Beachtung von Wind- und Navigationsdaten des Schiffes sowie Informationen über die Art der Bedrohung ausgelöst.

Dieser wichtige Auftrag unterstreicht einmal mehr Rheinmetalls führende Rolle im Bereich Schutz und baut die global marktführende Position von MASS weiter aus.

Quelle:
Rheinmetall Press Release 20 June 2018

 

 

 

Vereinigung Cockpit erklärt Ryanair-Verhandlungen für gescheitert

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat in einem gestrigen Schreiben gegenüber Ryanair die Tarifverhandlungen für gescheitert erklärt.

Nach Warnstreiks im vergangenen Dezember hat das Management Tarifverhandlungen mit der VC aufgenommen, die aber bislang ergebnislos geblieben sind.

„Ryanair weigert sich, akzeptable Kompromisse über die Arbeits- und Vergütungsbedingungen ihres Cockpitpersonals in Deutschland zu schließen. Die bisherige Unternehmenspraxis, Beschäftigungsbedingungen einseitig zu oktroyieren, ist vorbei. Das ist dem Management aber offenbar noch nicht klar“, stellt der Vorsitzende Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit, Ingolf Schumacher, fest.

In den nächsten Tagen wird beim deutschen Ryanair-Cockpitpersonal eine Urabstimmung eingeleitet, bei der über Streiks beim irischen Luftfahrtunternehmen entschieden wird. 

„Die VC hat ein halbes Jahr Zeit für Lösungen gelassen und damit große Geduld gegenüber Ryanair bewiesen. Damit ist nun Schluss“, so Schumacher weiter.

Die Abstimmung wird bis Ende Juli laufen. Die VC steht dem Unternehmen in diesem Zeitraum zu Sondierungsgesprächen zur Verfügung, um ggf. doch noch einen Wiedereinstieg in Verhandlungen über marktgerechte Arbeits- und Vergütungsbedingungen zu erreichen. In der Forderungslage orientiert sich die VC insbesondere am deutschen Wettbewerber TUIfly, der wie Ryanair über eine Flotte von Boeing 737-Flugzeugen verfügt.

Quelle:
VC Press Release 20 June 2018